Berichte:


12. Mai 2016
Pack die Wanderstiefel ein – der Goldsteig-Wanderweg, Informationsabend im Begegnungszentrum

Niederwinkling. Am vergangenen Samstag war der Veranstaltungssaal des Begegnungszentrums Niederwinkling komplett ausgebucht. Im Rahmen des Programms „Kultur in Niederwinkling (KiNi) hielt Michael Körner, Produktmanager Wandern beim Tourismusverband Ostbayern e.V., Regensburg einen 2 stündigen Vortrag zum Prädikatswanderweg Goldsteig. 120 Gäste waren gekommen sich von Mr. Goldsteig über alle Etappen der Haupttrasse, als auch der Runden, Zuwege und Alternativen aus erster Hand zu informieren. Alle 660 Kilometer der Goldsteig-Haupttrasse wurden vorgestellt.
Die Gelegenheit sich mit  Informationsmaterial einzudecken wurde gerne wahrgenommen. Alle Publikationen zum Wandern lagen im Foyer zum kostenlosen mitnehmen aus.

Begleitet wurde die Veranstaltung durch eine Goldsteig Bilderausstellung, als auch durch 21 großformatige Bilder eines Fotowettbewerbes der Ferienregion Hirschenstein.
Zum Fotowettbewerb sprach vorab Frau 2. Bürgermeisterin Gegenfurtner aus Bernried.In der Pause sorgte das Team von KiNi um stellvertretenden Geschäftsstellenleiter Christian Pfeffer für das leibliche Wohl der Gäste. Ein Dank gilt dem Team von KiNi – Kultur in Niederwinkling, für die technische Leitung des Abends und der Gestaltung des Bühnenbildes.  

Wer an diesem Abend nicht teilnehmen konnte, hat in den kommenden 4 Wochen bis 05. Juni noch Gelegenheit die Ausstellung von Montag bis Freitag, 8 bis 20.00 Uhr, oder am Sonntag von 10.15 – 11.30 Uhr zu besuchen. Prospekte und Infomaterial können weiterhin vor Ort mitgenommen werden. 94559 Niederwinkling, Bayerwaldstraße 7
 
Weitere Informationen:
www.ostbayern-tourismus.de
www.goldsteig-wandern.de
www.donaupanoramaweg.de
www.ferienregion-hirschenstein.de

 


 

25. April 2016
Projekt Dorfzentrum beeindruckte unzählige Besucher, Viele Aktionen am Tag der offenen Tür in Niederwinkling

Niederwinkling: (ri)
Welche Thematik ist zur Zeit präsenter als die Gesundheits- und Altersvorsorge. 2013 nahm sich Bürgermeister Ludwig Waas mit dem Gemeinderat, im Verbund mit dem Kommunalunternehmen dies zum Anlass, das Dorf- und Begegnungszentrum und das Seniorenkonzept in Angriff zu nehmen. Alle Abteilungen bereiteten sich auf den Tag der offen Tür vor. Das Service Team hatte alle Hände voll zu tun und auch der Bauhof legte bei den Außenanlagen noch fleißig Hand an.
Vergangenen Sonntag waren dann, nachdem am Freitag die Eröffnung mit Staatsminister Helmut Brunner und Einweihung durch Pfarrer Franz Wiesner stattgefunden hatte, die Räumlichkeiten allen Interessierten zur genauen Besichtigung zugänglich. Schon mittags waren die ersten Besucher vor Ort.. Viele Überraschungen warteten auf die Gäste. Die Helfer vor Ort stellten auf Wunsch kostenlos den Blutdruck fest, Kostproben Aryuvedischer Snakes durften probiert werden und der künftig benachbarte Nahversorger „Stadler & Honner“ hatte Obstkörbchen zur Selbstbedienung bereit gestellt.
Die Frauenarztpraxis am Storchenturm von Mechthilde Sterr beeindruckte die Besucher ebenso wie die Logopädie-Praxis „Mit Sprache“ von Jan de Goede. Eine Duftwolke,
bedingt durch die Herstellung von Seife, umfing die Gäste, die sich in der Storchenapotheke umsahen.
Die KiNi-Theater-Gruppe stellte mit Stolz den Mehrzweckraum vor, der mit hoch technischen Geräten, für Beleuchtung und Ton ausgestattet ist, damit ihre Vorstellungen sowie andere Veranstaltungen ins rechte Licht gerückt werden können. Die Osteopathie „fundiert“ von Stiglbauer/Walther konnte sich auch nicht über Mangel an Interesses beschweren. 2015 war der Umzug der Gemeindebücherei St. Wolfgang ins Dorf- und Begegungszentrum. Das ehrenamtliche Team hatte sich am Sonntag um die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen gekümmert. Das Kunstwerk aus der Hand Mitarbeiterin Maria Kellermeier ließ einen lebensgroßen Storch die Besucher in der Bücherei willkommen heißen und die Bücher-Rallye zum Thema, wie könnte es anders sein, „Storch“ führte durch sämtliche Räume des Dorfzentrums, was sehr positive Resonanz fand. Die Musiker des Winklinger Musikvereins, die Dritten im Bunde der KiNi-Trilogie, begeisterten die Anwesenden mit schwungvollen heimatlichen Klängen.
Ein einladender Lesegarten mit imposantem Brunnen stellt die Verbindung zum Seniorenbereich dar . Dieser Trakt stieß auf besonders großes Interesse, wie auch die darüber liegenden Wohnungen, die allgemein zur Vermietung anstehen. Die ersten Mieter sind bereits eingezogen. Die Wohneinheiten haben eine Größe von 50 bis 80 qm, sind nach Süden ausgerichtet, alle in Barriere freier Bauweise erstellt und mit Balkon ausgestattet.
In der künftigen Tagespflegestation im Parterre fand die Bewirtung statt, zu deren Gemeinschaftsküche auch die Bewohner des betreuten Wohnens Zugang haben werden. Bürgermeister Waas, Stellvertreter Günter Kellermeier, der Geschäftsführer des KU, Christian Pfeffer und auch Simone Probst, sowie weitere Gemeinderäte gaben für alle Interessierten kontinuierlich Führungen durch das Haus. Der Ansturm der Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung schien kein Ende zu nehmen. Das Storchenpaar auf dem (Molkerei) Storchenturm, das Wahrzeichen dieses Zentrums, hatte sich bereits um ihren Nachwuchs zu kümmern, schaute dem Treiben zu ihren Füßen gelassen zu.

Tag der offenen Tür 1
zahlreiche Interessierte ließen sich den Einblick in die beiden Gebäude des Dorf- und Begegnungszentrum in Niederwinkling nicht entgehen.
 
Tag der offenen Tür 2
 BGM Ludwig Waas und weitere Gemeinderäte führten die Besucher in Gruppen durch BA II

Tag der offenen Tür 3
Winklinger Musikverein begeisterte die Besucher mit ihren schwungvollen Klängen

Tag der offenen Tür 4
der Lesegarten mit Brunnen ist das Verbindungsglied der beiden Gebäude
 
Tag der offenen Tür 5
Frauenarztpraxis war erfreut über die Resonanz hier mit ihrer Station der zur Bilder-Rallye über den Storch

Tag der offenen Tür 6 
BA II umfaßt die künftige Seniorenbetreuung und Mietwohnungen

 



25. April 2016
Dorf- und Begegnungszentrum eingeweiht
Festredner war der bayerische Staatsminister Helmut Brunner

Niederwinkling:  (ek)  Am Freitagabend fand die offizielle Einweihung des ersten Bauabschnittes des Dorf- und Begegnungszentrums statt. Festredner war der bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner. Zahlreiche Ehrengäste nahmen an der Einweihungsfeier teil; die Segnung erfolgte durch Pfarrer Franz Wiesner.
 
Im Sommer 2004 konnte die Gemeinde Niederwinkling das Grundstück der Goldsteig Molkerei in der Ortsmitte von Niederwinkling erwerben. Der Gemeinderat setzte sich damals bereits das Ziel, diese Möglichkeit für ein modernes und zukunftsweisendes Projekt zu nutzen und die Infrastruktur der Gemeinde und der Region im ländlichen Raum auszubauen. Ziel war es, den Bürgern und Bürgerinnen ein bedarfsgerechtes Angebot der kommunalen Daseinsvorsorge zur Verfügung zu stellen. Mit Unterstützung der Europäischen Union in Form von EU-Leader-Fördermitteln konnte das Projekt "Dorf- und Begegnungszentrum" in Niederwinkling umgesetzt werden. Dabei entstanden neben den Räumen für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum in Form einer Apotheke und verschiedenen Praxen (Gynäkologie, Logopädie, Fußpflege und Osteopathie) auch das Ehrenamtsbüro, die Gemeindebücherei sowie Mehrzwecksäle für verschiedene Nutzungsmöglichkeiten im kulturellen als auch in dem Bereich Sport und Gesundheitsvorsorge.
Dieses Angebot wird von der Bevölkerung in einer beispielhaften Form angenommen. Der Bau des "Dorf- und Begegnungszentrums" erfolgte über das Kommunalunternehmen der Gemeinde Niederwinkling.
Die Festrede bei der Einweihung hielt der bayerische Staatsminister Helmut Brunner. Bürgermeister Ludwig Waas stellte in seiner Festansprache den bisherigen Werdegang des Projektes, die Finanzierung  und die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten dar. 
Im Anschluss an den Festakt klang die Einweihungsfeier mit einem Stehempfang harmonisch aus.
 
Einweihung Bild 1 
Staatsminister für Ernährung. Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner bei der Festansprache
 
Einweihung Bild 2
Schlüsselübergabe von Architekt Christian Illner an Bürgermeister Ludwig Waas und den Vorstand des Kommunalunternehmens Christian Pfeffer;
 



18. Dezember 2013LSVB Logo

 

Der Bauabschnitt 1: Gesundheit, Kultur, Bildung & Sport

In diesem Ersten Abschnitt werden neben verschiedenen Praxisräumen für die medizinische Versorgung auf dem Land auch Möglichkeiten u. a. für Veranstaltungen im Bildungs-, Kultur- und Fitnessbereich durch die beiden Mehrzweckräume geschaffen.

lesen Sie hier den ganzen Artikel...


Das Begegnungszentrum wächst empor
Künftig können Senioren in der Dorfmitte in kleinen Appartements betreut wohnen

Straubinger Tagblatt: 16. Dezember 2013


Den ganzen Bericht aus dem Straubinger Tagblatt lesen Sie hier... 

Straubinger Tagblatt


Grundsteinlegung für Vorzeigeprojekt
Gemeinde Niederwinkling dem demographischen
Wandel mustergültig Rechnung getragen

Niederwinkling: (ri)

Nach einer vierjährigen intensiven planerischen Vorlaufzeit, bei dem Bürgermeister Ludwig Waas alle Hebel in Bewegung setzte, die zu einem Gelingen des Vorzeigeprojekts „Dorf- und Begegnungszentrum“ im Ortskern von Niederwinkling führen, konnte nun vergangen Mittwoch der Grundstein gelegt werden. Mammutsitzungen des Gemeinderates, Informationsfahrten, zeitaufwändige Verhandlungen, Gründung eines Kommunalunternehmens und zahlreiche Behördengänge waren vorausgegangen, um dieses Zentrum schultern zu können. Bürgermeister und Kreisrat Ludwig Waas sowie der Geschäftsführer des Kommunalunternehmens, Christian Pfeffer, freuten sich, als vergangenen Mittwoch, die Grundsteinlegung im Beisein des Gemeinderates, Vertretern von Ämtern und Behörden, von Pfarrer Franz Wiesner, der beteiligten Baufirmen, Planern,
sowie Nachbarn des Zentrums, stattfinden konnte. Im Bauabschnitt I sind unter anderem Räume für verschiedene mediznische Grundsversorgungen eingeplant, Mehrzweckräume für Ehrenamtsbüro, die Gemeindebücherei St. Wolfgang, sowie zwei Mehrzweckräume, die im Kultur- und Bildungsbereich ebenso genutzt werden können ,wie für Sport und Fitnessprogramme der Vereine. Bürgermeister Ludwig Waas lobte bei seiner Begrüßung der Gäste am Mittwochabend, dass nach der aufwändigen Planungsphase, nach den Abbrucharbeiten, ein termingerechter Fortgang der Bauarbeiten erfolge. Vier Jahre habe der Gemeinderat über dieses Großprojekt beratschlagt, alle Möglichkeiten für eine optimale Gestaltung ausgeschöpft. Christian Pfeffer,der Geschäftsführer des Kommunal-unternehmens habe sich hier in einem Umfang eingebracht, dass man schon als Projektmanagement bezeichnen könne, lobte Bürgermeister Waas. Auch die Verwaltung habe großen Anteil an der Abwicklung. Im Begegnungszentrum, dessen Bauabschnitt I, voraussichtlich kommendes Frühjahr bezugsfertig sein wird, sehe er auch als eine gewisse Vorreiterfunktion, was sich nach und nach immer mehr bestätige. Wenn man sehe,wie sich alles so entwickle, sei dies wegweisend für den ländlichen Raum. Sein Dank gelte deshalb auch dem Gemeinderat, der hier an einem Strang gezogen habe. Bürgermeister Waas betonte, mit der Leaderstelle am Landratsamt Straubing-Bogen mit deren Erfahrungswerten und beratender Unterstützung einen idealen Partner zur Seite zu haben. Dank sei den Planern für ihre Geduld, denn so mancher Entwurf sei verworfen worden, bis letztendlich alles passte. Die Bauunternehmer leisteten bisher beste Arbeit und bewegen sich im Zeitlimit und auch im Kostenrahmen , Die guten Geister des Bauhofes seien hier ebenfalls hilfreich. Bernhard Blaim, der Leiter des Fachzentrums für Diversifizierung und Strukturentwicklung am Amt für Landwirtschaft und Forsten in Regen gratulierte der Gemeinde zu diesem Bau welcher Arbeitsplätze schaffe und zur Verbesserung der Infrasturktur beitrage. Dies unterstrich Regionalmanagenrin Rita Kienberger vom Landratsamt Straubing-Bogen und sie habe von Seiten der Leaderaktionsgruppe dieses Projekt gerne unterstützt. Es sei ja nicht das erste Projekt in Niederwinkling, das wohlwollend begleitet werde, denn das Bürgerhaus habe sich auch als zweckentsprechend und sinnvoll erwiesen. Rita Kienberger betonte, dass mit diesem innovativem Bau dem demographischen Wandel mustergültig Rechnung getragen werde. Hoffen wir, so Bürgermeister Waas, dass es eine echte Begegnungsstätte werde. Eine Einkehr der Gäste im Gasthaus „Zum Heinerl“ beschloss die Grundsteinlegung für das Begegungszentrum.

Grundsteinlegung
Foto: v.l. Geschäftsführer des Kommunalunternehmens, Christian Pfeffer, Bernhard Blaim vom Amt für Landwirtschaft Regen, Regionalmanagerin am Landratsamt Straubing-Bogen, Rita Kienberger, Bürgermeister und Kreisrat Ludwig Waas, Pfarrrer Franz Wiesner


 

 

 

 

 

 

09. August 2013
Baumaßnahme Begegnungszentrum läuft auf Hochtouren

 

 

 

 

 

Niederwinkling: (ri)

Das Kommunalunternehmen Niederwinkling erstellt im Auftrag der Gemeinde im Ortszentrum, auf dem ehemaligen Gelände der Molkerei, ein Begegnungszentrum. Integriert darin sollen im ersten Bauabschnitt unter anderem ein Ärztezentrum, eine Apotheke, ein Mehrzweckraum und die Bücherei werden. In einem weiteren Abschnitt werden Seniorenbetreuung und Tagespflege sowie Einzelappartements erstellt. Die Gesamtkosten sind auf ca. 6Mio Euro veranschlagt.

Mit dem Aushub und den Tiefbauarbeiten ist bereits begonnen worden. Für das anfallende Oberflächenwasser innerhalb des Geländes wird derzeit ein Stauraumkanal DN 1000 errichtet. Die Ableitung erfolgt über einen Drosselschacht und einer Rohrleitung DN 400 zum Vorfluter. Durch einen Abflussregler wird das anfallende Wasser dosiert abgegeben. Die Maßnahme soll auch zur Entlastung für den Mischwasserkanal in der Deggendorfer Straße dienen. Derzeit wird die Verlegung der Leitung durch die Hofstelle Gilch durchgeführt und Bürgermeister Ludwig Waas, der Schachtmeister der Firma Gegenfurtner, Herr Fenzel sowie Franz Tausendpfund vom Ingenieurbüro EBB erörterten den Baufortgang in der Bayerwaldstraße. Die Schmutzwasserhausanschlüsse werden an das bestehende Kanalnetz angebunden. Die Wasserversorgung wird im Zuge dieser Bauausführung als Ringleitung ausgeführt. Die Anschlüsse erfolgen an das gemeindliche Netz. Die Fahrbahn erhält eine einseitige Neigung zur Entwässerungsrinne und wird mit bituminöser Tragschicht befestigt. Die Arbeiten werden durch die Firma Gegenfurtner Tiefbau GmbH aus Strasskirchen/Schambach ausgeführt und die Planung und Bauleitung erfolgt durch das Ingenieurbüro EBB, Regensburg.

Kanal Gilch
Foto: v-l- Franz Tausenpfund vom Planunsbüro EBB, Herr Fenzel von der Baufirma und BGm Ludwig Waas

 


 

 

 

 

 

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Kompetenznetz Mittelstand - Die neue Großbaustelle in Niederwinkling


 

 

 

 

 

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P.T. Magazin - Begegnungszentrum in 4 Bauabschnitten


 

 

 

 

 

 

Die neue Großbaustelle in Niederwinkling
Das Dorf- und Begegnungszentrum entsteht in 4 Bauabschnitten auf einer Fläche von 12.000 m²

 

 

 

 

 

 

Der Bauabschnitt 1  - Gesundheit, Kultur, Bildung und Sport

 

 

 

 

 

Gerade haben schweres Gerät das Gelände der ehemaligen Molkerei in der Ortsmitte von Niederwinkling verlassen und damit die Abbrucharbeiten der alten Büro- und Produktionshallen abgeschlossen. Die Baumeisterarbeiten für den 1. Bauabschnitt sowie die Erschließungsmaßnahmen wurden nun in Angriff genommen.

Mit dieser umfangreichen Baumaßnahme erhält nicht nur die Gemeinde Niederwinkling sondern auch die ganze ländliche Region eine weitere Aufwertung.
Der 1. Bauabschnitt umfasst neben einer Gemeindebücherei und Mehrzweckräume auch ein sog. Ehrenamtsbüro.
Die Nutzungsmöglichkeiten dieses Büros sind verschiedenartig. So dient es zum einen für die Gemeindearbeit aber auch dem Seniorenbeauftragen sowie der Jugendsprecherin der Gemeinde als Anlaufstelle für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Daneben steht es aber auch der Vereinsarbeit z.B. für die Vorbereitung von Veranstaltungen zur Verfügung. Auch kann es von verschiedenen staatlichen Stellen und Sozialträgern für Beratungs- und Informationszwecke genutzt werden. Aus diesem Grund sind diese Räume auch mit einem eigenen Warte- und Aufenthaltsbereich ausgestattet.
Auch die Gemeindebücherei wird in die neuen und modernen Räume einziehen können. Derzeit befindet sich die Einrichtung im ersten Obergeschoss des Jugendheimes. Ein großes Problem bereitet hier der erschwerte weil nicht barrierefreie Zugang sowie die erheblichen Platz- und Raumprobleme. In den neuen Räumen kann sich die Gemeindebücherei – die übrigens von vielen ehrenamtlichen Helfern jeden Alters betreut wird – entfalten und das Sortiment erheblich erweitern.
Speziell die beiden Mehrzweckräume im Obergeschoss können hier miteinbezogen werden. So sind hier Ausstellungen und Veranstaltungen im Kultur- und Bildungsbereich wie Theatervorführungen und Autorenlesungen genauso vorgesehen wie z.B. ein vielseitiges Sport-, Fitness- und Bewegungsprogramm – auch für jede Altersgruppe.
Großes Interesse an der Nutzung dieser Räume – die hier mit dem erforderlichen Equipment ausgestattet werden – besteht von den örtlichen Vereinen sowie der Volkshochschule. Neben Volkstanz und Hip-Hop werden hier in ein paar Monaten auch Yoga-Kurse stattfinden. Auch die örtliche Musikkapelle sowie der Theaterverein oder das Ensemble des Kindermusicals werden diese Räume für ihre Veranstaltungen nutzen können. Bislang mussten diese Gruppen auf andere Orte ausweichen, da in Niederwinkling die erforderlichen Räumlichkeiten nicht ausreichend zur Verfügung standen. Deshalb werden hier auch mobile Einrichtungen für Bühnenaufbau und –technik installiert werden.
Neben den notwendigen Lager- und Aufbewahrungsräumen werden auch Umkleide- und Sanitärräume eingebaut.

Dieser Teil des Gebäudes wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER). Es handelt sich hier um eine sog. Leader-Förderung des Bayerischen Zukunftsprogrammes "Agrarwirtschaft und Ländlicher Raum".
Die Ausschreibung der einzelnen Gewerke erfolgt über den e-service des Bayerischen Staatsanzeigers (www.staatsanzeiger-eservices.de).

Im Erdgeschoss dieses Gebäudes sind neben einer Apotheke auch Praxisräume für einen Allgemeinarzt sowie einer Physiotherapie und Fußpflege eingeplant. Die Verhandlungen sind derzeit im vollen Gange.

Der Bauabschnitt 2 – Appartements, Wohnungen und Seniorenbetreuung:

 

 

 

 

 

Direkt westlich angrenzend an den BA 1 entsteht ein zweistöckiges Gebäude mit Wohnungen, Appartements und Seniorenbetreuung.
Im ersten und zweiten Stockwerk werden insgesamt 12 Wohnungen und Appartements mit ca. 50 – 80 m² Wohnfläche errichtet. Sie sind über zwei Treppenhäuser bzw. einer Aufzugsanlage und einem  attraktiven Arkadengang zu erreichen. Jedem Appartement wird im Keller ein entsprechendes Abteil angeboten.
Diese Wohnungen sind hervorragend geeignet für Singles, junge Paare aber auch für Senioren.
Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich nach der Fertigstelung eine sog.  ambulant betreute Wohngemeinschaft sowie eine Tagesbetreuung für Senioren.
In dieser ambulant betreuten Wohngemeinschaft sind 10 Appartements für maximal 12 Senioren vorhanden, die um die gemeinschaftlich genutzten Räume wie Küche, Aufenthalts- und Wohnbereich und Pflegebad gruppiert sind. Mit den abgeschlossenen Appartements haben die Senioren ihren eigenen kleinen Bereich, da sie neben einen Schlafraum auch eigene Sanitärräume mit Dusche und WC sowie einer kleinen Loggia beinhalten. Eine Teeküche kann nach Wunsch eingebaut werden. Zu den Vorzügen dieser Einrichtung zählt insbesondere, dass 24 Stunden am Tag eine Betreuungskraft anwesend ist, die sich um die Belange der Senioren annimmt. Für die notwendige Pflege wird der Betreuungsdienst von der Senioren-WG selbst ausgesucht und beauftragt.
Eine ansprechende Gartenanlage mit Terrassen rundet diese Wohneinrichtung ab.
Die Gemeinde Niederwinkling möchte hier einen neuen Weg der Seniorenbetreuung einschlagen. Unsere Senioren sollen, wenn sie auf Betreuungshilfe angewiesen sind, diese Unterstützung vor Ort und im gewohnten Umfeld erhalten.

Der Bauabschnitt 3 – die geplante Erweiterung.

 

 

 

 

 

Für eine bedarfsnotwendige Erweiterung um eine zweite betreute Wohngemeinschaft ist bereits eine Fläche auf dem Areal reserviert. Die Planungen umfassen hier ein dem Bauabschnitt 2 ähnelndes Gebäude.
Die Detailplanungen erfolgen zu gegebener Zeit.

Der Bauabschnitt 4 – Nahversorgung:

 

 

 

 

 

Mit dem BA 4 erfolgt hier im Ortszentrum die Errichtung eines Nahversorgers. Eingeplant sind hier auch Büroräume für Dienstleistungsbetriebe. Dabei wird der bestehende Kamin der ehemaligen Molkerei in dieses Gebäude integriert.
Dieser Kamin mit einem Storchennest bleibt als „Denkmal“ an die ehemalige Molkerei, als Heimatstätte des Storches und somit als „Wahrzeichen“ Niederwinklings bestehen.

Die Außenanlage:

 

 

 

 

 

Diese vier Gebäude gruppieren sich um eine attraktive Außenanlage, die den Charakter einer Dorf- und Begegnungsstätte Rechnung tragen sollen.
Ansprechende Freiflächenanlagen mit Brunnen und Sitzgelegenheiten sowie einem Lesegarten und Bodenschach laden hier zum Verweilen ein.

Nahwärmeversorgung:

 

 

 

 

 

In den Planungen des Dorf- und Begegnungszentrum wurde bereits eine Wärmeversorgung aus nachwachsenden Rohstoffen eingeplant. Nach Prüfung verschiedener Betreibermodelle hat sich die Gemeinde Niederwinkling entschieden, die Wärmeversorgung selbst in die Hand zu nehmen.
In die Planungen wurden dabei auch die Mitversorgung der kommunalen Liegenschaften in Niederwinkling aufgenommen. Das hier entstehende Nahwärmeversorgungsnetz, dass mit dem Dorf- und Begegnungszentrum weitere ca. 10 kommunale und kirchliche Gebäude versorgen wird, fand auch in der Bevölkerung großes Interesse. Mittlerweile haben bereits über 30 Hauseigentümer gemeldet, die bereit wären, an diese Wärmenetz anzuschließen. Für das Hackschnitzelheizwerk sowie das Leitungsnetz werden derzeit die Planunterlagen für eine Genehmigung erstellt. Der Baubeginn soll in diesem Jahr noch erfolgen.
Übrigens: Auch der Bau und der Betrieb dieser Nahwärmeversorgung wurde an das gemeindeeigene Unternehmen – dem KU Niederwinkling – übertragen.

Das neue Großprojekt findet nicht nur bei den verschiedenen Fachstellen, Ämtern und sogar dem Sozialministerium großen Anklang und werden mit Bezeichnungen wie Vorzeigeprojekt und Modellhaftigkeit bedacht, sondern auch in der Bevölkerung, die diese Maßnahmen mittragen. Zuspruch erfährt man hier insbesondere in den sehr gut besuchten Bürger- und Informationsveranstaltungen zu diesem Thema und den mittlerweile zahlreichen Anfragen z.B. nach Nutzungszeiten der Mehrzweckräume sowie der  Mietmöglichkeiten der Wohnungen und Appartements.