April 2017
Aus der Bürgerversammlung in Niederwinkling – Sozialer Wohnungsbau - Steuerstarke Gemeinde – Grosse Investitionen

Niederwinkling: (ek) Am Freitagabend fand im Dorf- und Begegnungszentrum die Bürgerversammlung der Gemeinde Niederwinkling statt, die gut besucht war. Hauptthemen waren die Entwicklung im Wohn- und Gewerbebau sowie die Information über das Konzept der Gemeinde Niederwinkling für den Betrieb einer Wohngemeinschaft, Tagesbetreuung und die Wohnraumnutzung im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus.
Geschäftsstellenleiterin Barbara Mendi gab einen umfangreichen Bericht über die Arbeit der VG-Geschäftsstelle ab. Sie informierte über die Umbaumaßnahmen der VG-Geschäftsstelle, die Personalveränderungen und die neuen Vorschriften betreffend Melderecht, unter anderem über die Wohnungsgeberbestätigung. Über das Bürgerserviceportal können nun verschiedene Formulare online heruntergeladen werden. Die Hälfte der Bauanträge der VG-Geschäftsstelle betreffen die Gemeinde Niederwinkling; mehrere Bauleitplanungsverfahren sind im Laufen. Der Eigenanteil der Gemeinde Niederwinkling für die Breitbandversorgung beläuft sich auf 400.000 Euro. Barbara Mendi verwies noch auf die Rauchmelderpflicht und gab bekannt, dass sich die Ferienfreizeit, das Jugendtaxi und die Bücherei grosser Beliebtheit erfreuen. Im Dorf- und Begegnungszentrum wird eine Beratungsstelle für pflegende Angehörige eingerichtet. Die Hundebesitzer wurden zur Einhaltung der Satzung betreffend Anleinpflicht und Sauberkeit aufgefordert.
Aus dem Finanzbericht von Kämmerer Christian Pfeffer ging hervor, dass das Haushaltsvolumen im Haushaltsjahr 2016 aufgrund grosser Investitionen auf 25 Millionen Euro angestiegen ist. Sowohl im Verwaltungshaushalt wie auch im Vermögenshaushalt wurden 12,5 Millionen Euro veranschlagt. Für den Bau des Dorf- und Begegnungszentrums gewährte die Gemeinde dem Kommunalunternehmen Gewährleistungsdarlehen. Aufgrund des grossen Steueraufkommens wurde eine „Freie Finanzspanne“ von 3.000.000 Millionen Euro erwirtschaftet. 10,7 Millionen Euro Gewerbesteuer konnten vereinnahmt werden, hiervon mussten 2,2 Millionen Euro an Gewerbesteuerumlage abgeführt werden. Die Gemeinde Niederwinkling ist schuldenfrei und erhält seit dem Jahre 2005 keine Schlüsselzu-weisungen mehr. Die Kreisumlage schlägt im Haushaltsjahr 2017 mit 4,4 Millionen Euro zu Buche. Der Einkommensteueranteil stieg auf 1,3 Millionen Euro und der Umsatzsteueranteil auf 251.000 Euro. Bei der Steuerkraft liegt die Gemeinde Niederwinkling im Landkreis Straubing-Bogen an erster Stelle, im Bezirk Niederbayern an zweiter Stelle und in Bayern an 14. Stelle unter 2.000 Kommunen. Für den Betrieb des Kindergartens und der Schule, die hervorragend geführt werden, wurden im abgelaufenen Jahr rund 620.000 Euro aufgewendet. Der Eintritt in das Freibad ist weiterhin frei. Zum Schluss seiner Ausführungen, gab Christian Pfeffer, der auch Geschäftsführer des Kommunalunternehmens ist, die Veranstaltungen bekannt, die demnächst im Dorf- und Begegnungszentrum stattfinden.
Bürgermeister Ludwig Waas sprach in seinem Rechenschaftsbericht Pfarrer Wiesner und der Kirchenverwaltung grossen Dank aus, für die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kirche, sei es beim Bau des neuen Pfarrheimes oder bei der Ausweisung des neuen Baugebietes „Moosbügel IV“. Die zahlreichen Vereine leisten einen grossen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben der Gemeinde und den gemeindlichen Feuerwehren und den Helfern vor Ort, die ein neues Einsatzfahrzeug erhalten, gebührt grosser Dank für ihre stetige Einsatzbereitschaft, so seine Worte. Neue Spielplätze wurden angelegt, der Trainingsplatz des FC Niederwinkling wird saniert, die Sanierung der Schulsportanlage steht an, die gemeindlichen Feuerwehren wurden mit Digitalfunk ausgestattet und für den Bauhof wurden neue Maschinen angeschafft. Der Radweg Richtung Deggendorf ist in Planung, hier muss der Grundstückserwerb noch vollzogen werden. Bürgermeister Waas informierte desweiteren über das bisherige und aktuell laufende Breitbandausbauverfahren im gesamten Gemeindegebiet. Ziel sei es, dass jedes Haus eine Glasfaseranschluss erhält und die gesamte Maßnahme bis zum Jahre 2020 fertiggestellt ist. Für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung müssen neue Satzungen erlassen werden, da hier Kostendeckung gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Kläranlage wurde mit einem Kostenvolumen von 1,2 Millionen Euro grundlegend saniert und wird vom Eigenbetrieb der Stadt Straubing vorzüglich betreut. Straßenausbaubeiträge werden weiterhin nicht erhoben, da die Gemeinde Niederwinkling den Nachweis erbringen kann, auch mittelfristig schuldenfrei zu sein. Das neue Baugebiet „Moosbügel IV“ umfasst im Endausbau 36 Bauparzellen, auch Erbpachtgrundstücke. Zahlreiche Anfragen liegen bereits vor. Die Bauplatzvergabe erfolgt nach den   von der Gemeinde aufgestellten Richtlinien. Auch in Vorbühl wird ein kleines Baugebiet mit vier Bauparzellen ausgewiesen. Im Industrie- und Gewerbegebiet Schaidweg herrscht eine rege Bautätigkeit. Die Firma SHS hat ein Hochregallager und ein Parkhaus errichtet, die Firma Intercontec baut ein neues Verwaltungsgebäude, Betriebserweiterungen gab es bei den Firmen Gilch, Gabo, Formtech und Maxit. Die Firma Dichtungstechnik hat eine Lehrwerkstatt gebaut und eine weitere neue Halle ist in Planung. Die Anfrage eines Betriebes betreffend Ansiedlung unmittelbar neben der Autobahnausfahrt liegt vor.  Der geplante Kiesabbau in Alkofen umfasst eine Fläche von 30 Hektar.  Die Gemeinde Niederwinkling ist auch in den Sozialen Wohnungsbau eingestiegen, ein Gebäude wird beim Dorf- und Begegnungszentrum mit sieben Wohnungen gebaut und ein weiteres Gebäude im Baugebiet Welchenberg mit fünf Wohnungen. Die Wohnungsvergabe erfolgt in Eigenverantwortung der Gemeinde nach den gesetzlichen Vorschriften. Hier sind bestimmte Verdienstgrenzen ausschlaggebend; Einzelpersonen bis 30.000 Euro Bruttojahresverdienst; Junge Familen bis 40.000 Euro Bruttojahresverdienst plus 6.500 Euro pro Kind. Die Wohnungen haben eine Fläche von 50 beziehungsweise 75 Quadratmetern. Die Nahwärmeversorgung wurde durch das Kommunalunternehmen fertiggestellt. Der Bauabschnitt I im Dorf- und Begegnungszentrum ist abgeschlossen, der über das „Leader-Programm“ mit 900.000 Euro bezuschusst wurde. Derzeit läuft die Ausschreibung für die Wohngemeinschaft und die Tagespflege; alle Fördermöglichkeiten werden voll ausgeschöpft. Hierbei steht das Sozialministerium beratend zur Seite. Eine Bewerberliste von Bürgern, welche die Einrichtung nutzen wollen, liegt bereits vor. Ziel ist es, dass die Einrichtung im Herbst dieses Jahres in Betrieb geht. Bewerbungen mehrerer Betreiber sind in Aussicht.. Die 14 Wohnungen sind bereits alle vermietet. Das ehemalige Molkerei-Areal ist nun voll bebaut, da auch der dritte Bauabschnitt „Nahversorgung“ mittlerweile fertiggestellt ist. Bürgermeister Ludwig Waas informierte die Bürger desweiteren über die Schwierigkeiten betreffend Ansiedlung eines Arztes; die Sitze werden von kassenärztlichen Vereinigung vergeben. Die Gemeinde Niederwinkling beteiligt sich auch am Bezirksentscheid „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“.

 
April 2017
Aus der Bürgerversammlung in Welchenberg – Sozialer Wohnungsbau; Baugebiet in Welchenberg

Welchenberg: (ek) Am Mittwochabend fand im vollbesetztem Gemeinschaftsraum des Feuerwehrgerätehauses in Welchenberg die Bürgerversammlung der Gemeinde Niederwinkling statt. Hauptthemen waren die Sanierung der Wasserversorgung, das Baugebiet Welchenberg mit Sozialem Wohnungsbau und die Information über das aktuell laufende Breitbandausbauverfahren.
Einen umfangreichen Bericht über die Arbeit der VG-Geschäftsstelle in Schwarzach gab Kämmerer Christian Pfeffer ab. Satzungsüberarbeitungen, Dokumentationspflichten und Gebührenkalkulationen erfordern zusätzlich eine Menge Arbeit. Ab dem Jahre 2005 steht demnächst eine überörtliche Rechnungsprüfung an. Auch die bisherigen EDV-Programme werden umgestellt. Christian Pfeffer erläuterte die künftigen Bestimmungen für die Be-steuerung der öffentlichen Hand, für die eine Übergangszeit von fünf Jahren gilt. Für privat-rechtliche Tätigkeiten sind die Kommunen künftig umsatzsteuerpflichtig; nur hoheitliche Aufgaben sind steuerfrei. Seit 1. März gibt es einen neuen Reisepass, der fälschungs-sicherer ist; Wartezeiten bis zu sechs Wochen müssen in Kauf genommen werden. Im letzten Jahr waren 207 Zuzüge und 156 Wegzüge zu verzeichnen. Bedingt durch grosse Baumaßnahmen stieg das Haushaltsvolumen im Haushaltsjahr 2016 auf 25 Millionen Euro, sowohl im Verwaltungshaushalt wie im Vermögenshaushalt waren 12,5 Millionen Euro ver-anschlagt. Das Steueraufkommen entwickelte sich sehr positiv, so dass die Gemeinde Niederwinkling eine „Freie Finanzspanne“ von 3.000.000 Euro erwirtschaftete. Für den Bau des Dorf- und Begegnungszentrums gewährte die Gemeinde dem Kommunalunternehmen mehrere Darlehen. 
In seinem Rechenschaftsbericht dankte Bürgermeister Ludwig Waas den Vereinen für die grosse Beteiligung an den Veranstaltungen anlässlich der 1275-Jahrfeier der Gemeinde Niederwinkling. Er verwies darauf, dass demnächst das von Josef Miksch verfasste Heimatbuch, indem die Entwicklung der Gemeinde Niederwinkling über die letzten 100 Jahre aufgezeigt wird, erscheint. Der Breitbandausbau im gesamten Gemeindegebiet ist gesichert. Hier legt die Gemeinde grossen Wert darauf, dass alle Bürger gleichwertig behandelt werden. Alle werden mit Glasfaseranschlüssen bis in`s Haus versorgt, so dass überall im Gemeindegebiet schnelles Internet gewährleistet ist. Ziel ist, dass die ganze Maßnahme bis zum Jahre 2020 abgeschlossen ist. Durch Aussenbereichssatzungen konnten verschiedene Baumöglichkeiten geschaffen werden. Verschiedene Straßenbaumaßnahmen wurden durch-geführt; in Welchenberg wurden auch fünf Feldwege aufgeschüttet und Gräben geräumt. Die gemeindlichen Feuerwehren wurden mit Digitalfunk ausgestattet und die notwendigen Beschaffungen getätigt. Für die Wasserversorgung in Welchenberg müssen noch moderate Beiträge erhoben werden, um der gesetzlich vorgeschriebenen Kostendeckung gerecht zu werden. In Welchenberg konnte nun endlich auch ein Baugebiet ausgewiesen werden; vier Bauparzellen stehen zur Verfügung. Die Bauplätze sind bereits vergeben und sofort bebaubar. Bis zur Ortsmitte in Welchenberg werden noch neue Stromleitungen verlegt. In der Ortschaft Welchenberg sind dann komplett neue Leitungen vorhanden, bis auf die Mauritiusstrasse. In Niederwinkling wird das neue Baugebiet „Moosbügel IV“ ausgewiesen, zahlreiche Bewerbungen liegen schon vor. Nach Erfüllung der naturschutzrechtlichen Belange und der Auflagen der Fachbehörden erfolgt die Ausschreibung demnächst. Für die komplette Fertigstellung des Geh- und Radweges nach Bogen ist die Stadt Bogen zuständig. Im Friedhof Welchenberg ist beabsichtigt, eine WC-Anlage zu errichten. Mit dem Bau eines Gebäudes für den Sozialen Wohnungsbau wurde in Niederwinkling beim Dorf- und Begegnungszentrum bereits begonnen. Auch in Welchenberg wird eine Gebäude Im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaues mit fünf Wohnungen errichtet. Die Wohnungen werden in Eigenverantwortung der Gemeinde an die Mieter vergeben. Die Baukosten werden vom Staat mit 30 % bezuschusst. 
Bei der Bürgerdiskussion wurden vorallem verkehrsrechtliche Probleme, wie erhöhte Ge-schwindigkeit und Änderungen der Beschilderungen angesprochen. Bürgermeister Waas sicherte zu, dass die Anregungen bei der anstehenden Verkehrsschau überprüft werden. Auch die Anlegung eines neuen Kinderspielplatzes wurde angesprochen.

 


 

April 2017
Aus der Bürgerversammlung in Waltendorf – Baurecht hat oberste Priorität; Gemeinde plant Freizeitgelände an der Donau

Waltendorf:  (ek) Am Dienstagabend fand im Gasthaus Plank in Waltendorf die Bürgerver-sammlung der Gemeinde Niederwinkling statt. Hauptthemen waren Informationen über das Planfeststellungsverfahren zum Donauausbau und Hochwasserschutz, über das Projekt Freizeit und Erholung an der Donau im Bereich Waltendorf sowie über das bisherige und aktuell laufende Breitbandausbauverfahren im gesamten Gemeindegebiet.
VG-Geschäftsstellenleiterin Barbara Mendi gab einen umfassenden Bericht über die Arbeit der VG-Geschäftsstelle ab. Besonders informierte sie über die derzeit stattfindenden Umbaumaßnahmen und Personalveränderungen. Ein barrierefreies Bürgerbüro wird geschaffen. Man ist sehr bemüht, die Verwaltung bürgerfreundlich zu gestalten, so ihre Worte. Für Rentenangelegenheiten steht Josef Sträußl zur Verfügung; Terminvereinbarung ist erforderlich. Die aktuellsten Informationen werden vierteljährlich im Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft bekanntgegeben. Sehr gut angenommen wurde die Ferienfreizeit. Barbara Mendi erläuterte noch verschiedene Änderungen im Melderecht, die neu eingeführte Wohnungsgeberbestätigung und verwies auf die monatlich stattfindenden VDK-Sprechstunden im Ehrenamtsbüro des Dorf- und Begegnungszentrums. In Niederwinkling herrscht eine rege Bautätigkeit; 77 Baugesuche wurden im letzten Jahr eingereicht. Im Baugebiet „Moosbügel IV“ werden 36 Bauparzellen ausgewiesen; im Baugebiet „Vorbühl“ vier Bauparzellen. Auch eine gute Entwicklung der Schülerzahlen ist zu verzeichnen; der Schulverband Niederwinkling-Mariaposching hat insgesamt 165 Schüler, hiervon 115 aus Niederwinkling. Im letzten Jahr gab es 35 Geburten, 24 Eheschließungen und 26 Sterbefälle. Nach der neuesten Statistik hat die Gemeinde Niederwinkling 2.784 Einwohner.
Über die finanzielle Lage der Gemeinde, die sehr gut ist, berichtete Bürgermeister Ludwig Waas. Bei einem Haushaltsvolumen von rund 25 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr wurde eine „Freie Finanzspanne“ von rund 3.000.000 Euro erwirtschaftet. Haupteinnahmequelle ist die Gewerbesteuer, die 10.700.000 Euro betrug. Hiervon mussten 2.200.000 Euro an Gewerbesteuerumlage wieder abgeführt werden. Auch die anderen Steuereinnahmen ent-wickelten sich sehr positiv. An Kreisumlage mussten jedoch 4.400.000 Euro gezahlt werden. Die Gemeinde Niederwinkling liegt bei der Steuerkraft an erster Stelle im Landkreis Straubing-Bogen, an zweiter Stelle (hinter Dingolfing) im Regierungsbezirk Niederbayern und an 14. Stelle in Bayern von 2.000 Kommunen.
Das gesamte Gemeindegebiet wird mit schnellem Internet erschlossen. Für den Ortsbereich Waltendorf wurden im „Breitbandausbauverfahren I“ rund 300.000 Euro investiert, wobei sich der Eigenanteil der Gemeinde auf 40 % belief, so die Worte von Bürgermeister Waas. Die Ausgaben für das „Breitbandausbauverfahren II“ im Aussenbereich belaufen sich auf rund 1.000.000 Euro; mit einer Bezuschussung von 600.000 Euro wird gerechnet. Jeder Hausan-schluss (85 Anwesen) wird mit Glasfaser versorgt, der Eigenanteil der Gemeinde hierfür beträgt insgesamt 400.000 Euro. Beginn der Maßnahme wird voraussichtlich 2018 sein. Für Hoferschließungen wird ein Sonderprogramm aufgelegt. Auf die Gleichbehandlung der Bürger legt die Gemeinde grössten Wert, so der Bürgermeister. Ein Hauptthema war das Planfeststellungsverfahren zum Donauausbau und Hochwasserschutz. Da im ersten An-hörungsverfahren Probleme mit dem Grundwasser aufgetreten sind, konnte die Gemeinde durch Verhandlungen mit der RMD erreichen, dass die Pumpleistungen der zwei Pumpwerke um 10 % erhöht werden. Im zweiten Anhörungsverfahren wurden gravierende Änderungen zum Nachteil der Gemeinde vorgenommen. Ausgleichsflächen wurden ausserhalb des Dammes verlegt. Die Planungsänderungen waren mit der Gemeinde nicht abgesprochen. Die Gemeinde hat nun einen Anwalt für Planungsrecht eingeschaltet; die Feststellungen der Gemeinde wurden eindeutig dargestellt. Es ist beabsichtigt eine Hafenanlage zu errichten mit einem Gebäude für Sanitäranlagen, einem Unterstellplatz für Boote und einer Natur-schutzplattform. Weiterhin wird ein freier Zugang zur Donau für den Badebereich gefordert und ein Campingplatz wurde beantragt. Die ausgemusterte Fähre wurde von der Gemeinde Niederwinkling erworben und soll nach einer Sanierung einen historischen Hintergrund bilden, so die Vorstellungen des Bürgermeisters Waas.. Der Aufstellungsbeschluss für die Bauleitplanung betreffend Errichtung einer Hafenanlage wurde vom Gemeinderat bereits im Juni 2016 einstimmig gefasst. Nach Prüfung der naturschutzrechtlichen Aspekte ist hierfür ein eigenes Planfeststellungsverfahren erforderlich. Bei der Regierung von Niederbayern findet deswegen mit sämtlichen Fachbehörden am 24. April eine Besprechung statt. Ein weiterer Termin steht am 11. April an, wegen Einbindung des Landkreises und der Rettungs-organisationen; hierbei wird die Bedeutung der Strasse SR 36 für das Rettungswesen dargestellt. Von der Gemeinde wurde auch ein Hochwasserrisikomanagement aufgestellt. Die Lagerung wassergefährdender Stoffe im Poldergebiet wurde vorschriftsmäßig erledigt. Schließlich betonte Bürgermeister Ludwig Waas, dass die Erteilung des Baurechtes für Waltendorf weiterhin oberste Priorität genießt. 
Desweiteren gab Bürgermeister Ludwig Waas bekannt, dass die gemeindlichen Feuer- wehren mit Digitalfunk ausgestattet wurden und die notwendigen Neubeschaffungen im Haushaltsplan eingeplant sind. Im Friedhof Waltendorf wird ein Urnengrab geschaffen. Für den Wegebau im Aussenbereich hat die Gemeinde im Frühjahr rund 20.000 Euro auf-gewendet. Schließlich hob er noch die gute Arbeit der Vereine und der Hilfsorganisationen hervor und die mustergültige Zusammenarbeit mit Kirche, Schule und Kindergarten.

 


16. März 2017
Neubau von sozialen Wohnungen, Spatenstich in Niederwinkling mit Landrat und
Sachgebietsleiterin der Regierung von Niederbayern

Vorgestern trafen sich auf Einladung von Bürgermeister Ludwig Waas und dem Leiter des Kommunalunternehmens, Christian Pfeffer, neben den Vertretern des Architekturbüros HIW, dem Elektroplaner Flam, der VG-Leiterin Barbara Mendi, den stellvertretenden Bürgermeister Günter Kellermeier und Erwin Kammerl, Bauunternehmer Straßer, dem Bauhofleiter Stefan Bugl, die Ehrengäste Landrat Josef Laumer und Sachgebietsleiterin Doris Reuschl von der Regierung von Niederbayern, um den Spatenstich für das geplante Bauvorhaben einer sozialen Wohnanlage zu tätigen.
Bürgermeister Ludwig Waas meinte, es sei nicht alltäglich, dass ein kleiner Ort, eine kleine Gemeinde wie Niederwinkling, in einen Wohnungsbau einsteige. Er sehe dieses Projekt mit positiven Prognosen und der geplante Bau, bei dem sieben Wohneinheiten geschaffen werden, füge sich ideal auf dem ehemaligen Areal der Molkerei ein. Waas dankte der Sachgebietsleiterin Doris Reuschl, für die wohlwollende Begleitung durch die Regierung von Niederbayern, die Mut gab, in diese Richtung zu gehen. Auch Landrat Laumer habe seine positive Begleitung zugesichert, denn es komme ja auch dem Landkreis zugute, wenn Gemeinden in den sozialen Wohnbau investierten. Bedarf an solchen Mietangebote sei vorhanden, versicherte Bürgermeister Waas. Der Gemeinderat gehe hier konform mit dem Kommunalunternehmen und stelle somit Qualität an die rechte Stelle.
Doris Reuschl, Sachgebietsleiterin für Wohnungswesen bei der Regierung von Ndb. zeigte sich ebenfalls zuversichtlich, dass dieses Projekt, das der erste Bau dieser Art im Landkreis ist, von Erfolg gekrönt sei. Sie informierte, dass über das kommunale Wohnförderungsprogramm seitens der Regierung die Bewilligung einer Förderung für diesen und einen weiteren Bau in der Gemeinde Niederwinkling bereits vorliege.
Gerade bei kleineren Gemeinden sehe sie den sozialen Wohnungsbau gut aufgehoben betonte Doris Reuschl und wünschte dazu gutes Gelingen. Einen erfreulichen Tag nicht nur für Niederwinkling, so nannte es Landrat Josef Laumer. Niederwinkling habe es geschafft, beim Förderprogramm wieder vorne mit dabei zu sein. Das Geld sei hier aber auch richtig eingesetzt. Wenn die Gemeinde wächst und wächst, brauche man auch ausreichend Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger. Er hoffe, dass dies im Landkreis Beispiel findet und weitere Gemeinden diesen Schritt wagen.

Spatenstich Wohnungsbau


 

Markt Schwarzach, Niederwinkling und Mariaposching, 15. Dezember 2016
Schnelles Internet: Markt Schwarzach, Niederwinkling und Mariaposching wechseln auf die Überholspur

 - Rund 2.400 Haushalte können ab sofort schneller ins Internet
 - Mehr Tempo: mit bis zu 50 MBit/s surfen
 - Jetzt mehr Geschwindigkeit bei der Telekom buchen
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Aufgrund des enormen Ausbaupensums in ganz Bayern hat es zwar leider etwas länger gedauert als ursprünglich eingeplant war; doch nun ist es soweit! Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse im Markt Schwarzach mit den Ortsteilen Albertsried, Hinterhof, Degenberg, Harpfen, Harpfenmühl, Stockach, Etting, Hofmühl und Lindforst, sowie in Niederwinkling in den Ortsteilen Waltendorf, Asbach, Lehel, Seiderau und Hochstetten und in Mariaposching in den Ortsteilen Breitenhausen stehen jetzt zur Verfügung. In der Gemeinde Mariaposching im Ortsteil Hundldorf werden die Anschlüsse aber aufgrund von Verzögerungen, die auf technische Unwägbarkeiten zurückzuführen sind, leider erst Mitte Januar 2017 buchbar sein.

Vom Breitbandausbau in den VG-Gemeinden Markt Schwarzach sowie den Gemeinden Niederwinkling und Mariaposching, der im Rahmen einer vorbildlichen Interkommunalen Zusammenarbeit durchgeführt wurde,  profitieren rund 2.400 Haushalte. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud ist bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s).

Die Bürgermeister Edbauer, Waas und Tremmel bedanken sich insbesondere bei der Bevölkerung – bei allen Bürgerinnen und Bürgern die im Zeitraum der Bauarbeiten teilweise doch Einschränkungen hinnehmen mussten,  für deren Geduld und das Verständnis, die im Rahmen der Bauarbeiten teilweise gefordert waren. Dies sei – so die Bürgermeister - nicht selbstverständlich; doch die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung  hätten stets versucht, Unwägbarkeiten und Probleme schnell und zu verlässig auszuräumen, wenngleich eingeräumt werden müsse, dass dies nicht immer gelang. Deshalb von allen Bürgermeistern der VG SCHWARZACH: EIN GROSSES DANKESCHÖN!

„Langsam war gestern, heute sind wir schnell unterwegs auf der  Datenautobahn“, freut sich der Bürgermeister des Marktes Schwarzach,  Georg Edbauer. „Damit wird das Leben und Arbeiten in den Kommunen noch attraktiver. Wir danken der Telekom für die gute Zusammenarbeit.“

„Das Warten hat sich trotz so mancher Unwägbarkeiten gelohnt. Die schnellen Internetanschlüsse sind jetzt buchbar“, bestätigt Ludwig Waas, Bürgermeister von Niederwinkling. „Hohes Tempo im Internet ist ein Standortvorteil – für die gesamte Gemeinde, aber auch für jede einzelne Immobilie.“

„Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss, auch im ländlichen Bereich, wo erheblicher Nachholbedarf besteht“, pflichtet der Mariaposchinger Bürgermeister Johann Tremmel bei. „Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen.“

„Ab sofort können alle die schnellen Internetanschlüsse online, telefonisch oder im Fachhandel buchen“, sichert Markus Münch, Regionalmanager der Deutschen Telekom zu. „Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamten Kommunen.“

„Die Telekom treibt den VDSL-Ausbau seit Jahren voran, heute kommt mit den Kommunen Markt Schwarzach, Niederwinkling und Mariaposching und deren erschlossenen Ortsteile ein weiteres Stück dazu“, bemerkt Wilhelm Köckeis, Ansprechpartner der Deutschen Telekom Technik GmbH.
Weitere Informationen
Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:
www.telekom.de/schneller
 Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
 Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

Und natürlich beraten die Mitarbeiter in den Telekom Shops, die Fachhändler und die örtlichen Vertriebspartner gerne.

 

 

 
26. Oktober 2016
Aus Alt mach Neu - Kläranlage nach zweijähriger Sanierungszeit wieder offiziell ihrer Bestimmung übergeben

Eine Kläranlage, die bereits über 40 Jahre in vollem Umfang Leistung gebracht hat, gehört nach so langer Zeit, da waren sich Bürgermeister Ludwig Waas und der Gemeinderat einig, auf den neuesten Stand gebracht und einer Generalsanierung mit Kapazitätserweiterung unterzogen. Darauf hin beschloss der Gemeinderat 2014 dies in gründlichster Weise durchführen zu lassen. Nach nun zweijähriger Bauzeit war es kürzlich soweit, dieses Projekt wieder offiziell, auch mit dem kirchlichen Segen, seiner Bestimmung zu übergeben. Dazu waren vergangene Woche alle Partner angefangen von Planern, Behörden- und am Bau beteiligten Firmenvertreter, über Gemeinderat und nicht zuletzt die Mitarbeiter des Bauhofes zu einer Feierstunde eingeladen.
Nach einer totalen Entkernung wurde das bestehende Betriebsgebäude mit neustem Standard hinsichtlich moderner Sanitärräume, technischer Ausstattung zur Überprüfung der Wasseranalyse und einer umfassenden Schaltzentrale versehen. Nachklärbecken, Bewegungsbecken, Rechenanlage und Stauraumkanal sowie die Außenanlagen sind nun wieder auf dem neuesten Stand gebracht.
Bürgermeister Ludwig Waas lobte vor Ort alle am Bau beteiligten Firmen, die Planer und Behörden und vor allem Bauhofleiter Stefan Bugl mit dem Team des Bauhofes, die alle Hand in Hand arbeiteten und so einen reibungs- und lückenlosen Baufortschritt gewährleisteten. Das Bauhofteam habe zwei Jahre einen Kraftakt vollbracht und auch die beteiligten Firmen, waren jederzeit Ansprechpartner bei unvorhergesehenen Situationen gewesen. Ansprechend gestaltete Außenanlagen und ein funktionstüchtiges Klärwerk, mit einer hundertprozentigen Kreislaufklärung dafür nochmals der Dank an alle Beteiligten, so Bürgermeister Waas zu den anwesenden Gästen. Eine Million Euro wurden in die technische Ausrüstung investiert, 100.000 Euro für das Gebäude und 300.000 Euro für die Außenanlagen inklusive der Anliegerstraße. Die Zukunftsperspektive sei der Pumpbetrieb und das Transport gereinigte Abwasser, auf den noch vorhandenen Klärteich kann somit verzichtet werden. Dadurch ergebe sich eine Flächengewinnung und ein geringerer Aufwand für den Unterhalt und eine Überprüfung der Rückstausenkung des Dorfkanals sei ebenfalls gewährleistet. Lobend wandte er sich an Johann Buchmeier und Dr. Jürgen Pettrak von den Städtischen Entwässerungswerken Straubing, dem Verbundpartner in Sachen Betreuung und Überwachung der Anlage. Schon bei der Sanierung habe man sich hier so manchen Tipp geholt und diese Chance nicht entgehen lassen.
Aus Alt mach Neu, so bezeichnete es Dr. Schreff , der leitende Ingenieur beim offiziellen Abschluss der Sanierungsarbeiten. Zusammen mit den Planungsbüros Wasmeier Plattling und EBB Regensburg sowie HIW Straubing war ein reibungsloser Ablauf garantiert. Es mache optisch wieder etwas her und technisch sei optimal aufgerüstet worden. Die Arbeiten seien terminlich und preislich gut gelaufen. Johann Buchmeier von den Entwässerungswerken Straubing habe hier viel Koordinationsarbeit geleistet, lobte Dr. Schreff. Pfarrer Franz Wiesner sagte vor der Segnung der sanierten Anlage, dass Wasser zu den grundsätzlichen Lebensmitteln gehöre. Schon in der Bibel hatten es die Menschen mit Wasser zu tun, das nichts taugte und gereinigt werden musste, um dann ein Wasser zu bekommen, das gesund machte. „Möge diese Anlage ihre Aufgabe zur Reinigung des Wassers erfüllen und segne alle, die sich um Sanierung und Betreuung des Werkes bemühen. Wollen wir die kostbare Gabe der Natur bewahren. Bürgermeister Waas dankte dem Ortsgeistlichen für das Segnen der Anlage. Ein gemeinsamer Inspektionsgang der geladenen Gäste, darunter die Bürgermeisterkollegen aus Schwarzach, Georg Edbauer und Thomas Schuster aus Peradorf, Abteilungsleiter Thomas Kortmann vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, den Vertretern des Städtischen Entwässerungsbetriebs Straubing und den anwesenden Firmenchefs durch die erneuerte Anlage und dem Betriebsgebäude und eine anschließende Einkehr im Hotel „Buchners“ in Niederwinkling beendete die Feierlichkeiten.

Sanierung Kläranlage
Pfarrer Franz Wiesner bei der Segnung der sanierten Anlage

 



18. April 2016
Grosse Investitionen wurden getätigt
Aus den Bürgerversammlungen der Gemeinde Niederwinkling

Niederwinkling:  (ek) Die Bürgerversammlungen der Gemeinde Niederwinkling, die gut besucht waren, fanden im Gasthaus Plank in Waltendorf, im Landgasthof Achatz/Buchner in Welchenberg und im Dorf- und Begegnungszentrum in Niederwinkling statt. Bürgermeister Ludwig Waas erläuterte die getätigten Investitionen im abgelaufenen Jahr.
Die neue VG-Geschäftsstellenleiterin Barbara Mendi berichtete in Welchenberg und Waltendorf und Kämmerer Christian Pfeffer in Niederwinkling über die Arbeiten in der VG-Geschäftsstelle in Schwarzach. Sie betonten, dass sie besonderen Wert auf eine bürgernahe Verwaltung und eine zeitnahe möglichst unbürokratische Bearbeitung der Anfragen und Anträge legen. In der VG-Geschäftstelle wird derzeit ein Organisationsgutachten erstellt und es finden verschiedene Personalumstrukturierungen statt. Desweiteren erläuterten sie aktuelle statistische Zahlen und Daten sowie eine Zusammenfassung über Aufgaben, neue Gesetze und Vorschriften, die auf die Mitgliedsgemeinden zukommen werden. Ausführliche Informationen werden immer im vierteljährlichen Infoblatt der Verwaltungsgemeinschaft bekanntgegeben. Aufgrund von mehreren Vorfällen in letzter Zeit, wurde auf die Anleinpflicht für Hunde verwiesen. Es gab auch Änderungen im Melderecht; Mieterwechsel bedürfen künftig einer Bestätigung, das entsprechende Formular steht zum Download auf der Homepage der Gemeinde zur Verfügung. Im Jahre 2015 gab es in der Gemeinde Nieder-winkling 27 Geburten, 18 Eheschließungen und 13 Sterbefälle. Nach dem neuesten Stand hat die Gemeinde Niederwinkling derzeit 2.571 Einwohner. 65 Baugesuche, hiervon 10 für Firmengebäude wurden genehmigt. Die Gesamtschülerzahl beim Schulverband Niederwinkling-Mariaposching beläuft sich derzeit auf 172 Schüler, hiervon 124 aus Niederwinkling.
Trotz grosser Investitionen in den letzten Jahren ist die Gemeinde Niederwinkling seit zehn Jahren schuldenfrei und die steuerstärkste Gemeinde im Landkreis Straubing-Bogen. Aus den Ausführungen von Bürgermeister Ludwig Waas ging hervor, dass die Gemeinde Nieder-winkling im Haushaltsjahr 2015 einen Rekord-Haushalt aufgestellt hat. Der Gesamthaushalt 2015 belief sich auf 22,7 Millionen Euro; hiervon fielen 11,4 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt und 11,3 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Es errechnete sich eine „Freie Finanzspanne“ in Höhe von 2.644.700 Euro, die für Investitonen zur Verfügung steht. Haupteinnahmequelle ist die Gewerbesteuer, im Haushaltsjahr 2015 wurden 10.148.425 Euro vereinnahmt; hiervon mussten 1.879.392 an Gewerbesteuer-Umlage abgeführt werden, so dass 8.269.033 Euro bei der Gemeinde verblieben. Die Grund-steuereinnahmen (A und B) betrugen 333.516 Euro, der Einkommensteueranteil belief sich auf 1.226.271 Euro und der Umsatzsteueranteil auf 219.674 Euro. Seit dem Jahre 2005 erhält die Gemeinde Niederwinkling keine Schlüsselzuweisungen mehr. Die Abwasserbeseitigung und die Wasserversorgung sind aufgrund gesetzlicher Vorschriften kostendeckend zu führen. Bei der Abwasserbeseitigung ergaben sich Einnahmen in Höhe von 155.500 Euro und Ausgaben in Höhe von 172.000 Euro (derzeitige Einleitungsgebühr 1,20 Euro/Kubik-meter). Derzeit wird eine neue Gebührenkalkulation durchgeführt; mit einer moderaten Gebührenerhöhung ist zu rechnen. Für die Sanierung der Kläranlage, die mit 1,2 Millionen Euro zu Buche schlägt, werden keine Beiträge erhoben. Die Wasserversorgung (derzeitige Verbrauchsgebühr 1,30 Euro/Kubikmeter) ist kostendeckend. Bürgermeister Waas hob die ausgezeichnete Zusammenarbeit der vier gemeindlichen Feuerwehren hervor; für Anschaffungen für die Feuerwehren wurden im letzten Jahr 73.900 Euro ausgegeben. Das Defizit beim Kindergartenbetrieb betrug 231.500 Euro und beim Schulbetrieb 339.304 Euro. Für den Straßen- und Wegeunterhalt wurden 82.700 Euro verausgabt. Die Kreisumlage, die die Gemeinde Niederwinkling an den Landkreis Straubing-Bogen zu entrichten hat, beträgt mittlerweile rund 4.000.000 Millionen Euro.
Dann ging Bürgermeister Ludwig Waas auf die getätigten Investitionen im Jahre 2015 ein. Die Erweiterung der Grundschule um einen Anbau für die Mittagsbetreuung schlug mit Kosten von rund 550.000 Euro zu Buche. Die Ausgaben für die Erweiterung der Tennisan-lage betrugen 156.000 Euro (die genaue Abrechnung steht noch aus). In Welchenberg wurde ein Baugebiet mit vier Bauparzellen erschlossen. Zwei Baugrundstücke sind bereits vergeben, auf einem Baugrundstück wird ein Mehrfamilienhaus im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus errichtet. Die komplette Wasserversorgung wurde grösstenteils erneuert. Für Kinderspielplätze mit Spielgeräten wurden Ausgaben in Höhe von rund 50.000 Euro getätigt. Der Geh- und Radweg von Welchenberg nach Pfelling ist nun endgültig fertiggestellt (Kosten 1.086.000 Euro; Zuschüsse 590.000 Euro). Die Investitionen für Straßensanierungen (Moos-Moosbügel, Seiderau. Lehel, Schulstrasse) betrugen 340.000 Euro und für die Erweiterung der Straßenbeleuchtung 31.000 Euro. Hauptbaumaßnahme ist der Bau des Dorf- und Begegnungszentrums über das Kommunalunternehmen. Rund 12 Millionen Euro sind für diese Maßnahme veranschlagt, die Finanzierung erfolgt grösstenteils über Kredite, die die Gemeinde aus Rücklagen an das Kommunalunternehmen ausreicht. Der erste Bauabschnitt, in dem eine Apotheke, eine Frauenarztpraxis, Praxen für Logopädie, Orthopädie, Fußpflege sowie das Ehrenamtsbüro, Veranstaltungsräume und die Bücherei untergebracht sind, wird am 22. April offiziell eingeweiht. Die Kosten hierfür beliefen sich auf rund 3.900.000 Euro; eine Förderung über das Leader-Programm wurde in Höhe von 870.000 Euro gewährt. Auch der zweite Bauabschnitt (Seniorenbetreuung) ist mittlerweile fertiggestellt. 14 Wohnungen und Räumlichkeiten für Betreutes Wohnen und Tagespflege wurden geschaffen; Kostenpunkt rund 5.000.000 Euro. Der dritte Bauabschnitt (Nahver-sorgung) ist derzeit im Bau; hierfür sind rund 2.500.000 Euro veranschlagt. In einem vierten Bauabschnitt ist ein Mehrfamilienhaus im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus geplant. Auch der Bau der Nahwärmeversorgung mit Kosten in Höhe von rund 1.600.000 Euro ist nun abgeschlossen; 40 Gebäude wurden angeschlossen. In Niederwinkling herrscht auch eine rege Bautätigkeit im privaten Wohnungsbau. Sämtliche Bauparzellen im Baugebiet „Weinberg Süd BA 3“ sind mittlerweile vergeben. Die Gemeinde ist bemüht durch Neuausweisung von Bauland weitere Baumöglichkeiten zu schaffen. Als grösste Investitionen im Jahre 2016 sind vorgesehen: Ausrüstung der Feuerwehren mit Digitalfunk; Sanierung des Fußballplatzes des FC Niederwinkling und der Schulsportanlagen; Ausbau der Breitbandversorgung und der Umbau beziehungsweise die Erweiterung der VG-Geschäftsstelle in Schwarzach. In Waltendorf hat der Hochwasserschutz und der Donauausbau absolute Priorität. Das Anhörungsverfahren wurde bereits eingeleitet, die Belange der Gemeinde Niederwinkling wurden im Planfeststellungsverfahren weitgehend berücksichtigt. Es wurde zugesichert, dass der Polder Sulzbach in die erste Bauphase aufgenommen wird. In Planung ist auch das Kiesabbaugebiet in Alkofen. Waas sagte seitens der Gemeinde Unterstützung beim Neubau des Pfarr- und Jugendheimes zu. Die Gemeindebücherei. Die ehrenamtlich von Gemeinderätin Rita Gilch und ihrem Team betreut wird, erfreue sich reger Nachfrage.


08. April 2016
Kunst und Genuss verknüpft, Pop Art Made in Germany des Künstler Herman Reichold wurde im Restaurant Buchner in Welchenberg perfekt in Szene gesetzt.

Welchenberg. Am Mittwoch und Donnerstag fand auf Initiative der Galerie Brigitte Zettl im Restaurant Buchner eine Vernissage mit Bildern des Künstlers Herman Reichold aus Paderborn statt. Brigitte Zettl, Herman Reichold und die Familie Buchner präsentierten dabei nicht nur die Pop Art Bilder im angemessenen Ambiente, sondern sorgten darüber hinaus noch für einen kulinarischen Hochgenuss der Besucher. Die Vernissage stand unter dem Motto „mit Herzenslust“ die zahlreichen Gäste konnten in der Vinothek, der Mauritiusstube oder dem Restaurant die zum Teil mit kräftigen Farben gestalteten Bilder des erfolgreichen deutschen Pop-Art Künstlers bewundern. Zwischen exklusiven Weinflaschen, historischen Möbeln und modernem Mobiliar kamen aber auch die in schwarz – weiß mit einem roten Farbtupfer oder einem kantigem roten Herz gestalteten Drucke, die sich mit Witz und Ironie mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen, oder die Serie von Sternzeichen Bilder gut zur Geltung. Die ausgestellten Art-Cube (Kunstwürfel) welche dem Betrachter den Eindruck von Tiefe und Drei-Dimensionalität vermitteln, erweckten ebenfalls das Interesse der Besucher. Ein Teil der ausgestellten Werke wird auch in den kommenden Tage noch im Restaurant Buchner zu sehen sein, anschließend sind die Bilder und Drucke in der Galerie Zettl in Oberlindhart bei Mallersdorf / Pfaffenberg zu bewundern bzw. zu erwerben. Der Künstler, der durch seine klaren und kantigen Linien besticht, arbeitet überwiegend mit Acrylfarben auf Leinwand, aber auch Geclee – Drucke in limitierter Auflage zählen zu den Werken des international bekannten Malers, der in diesem Jahr noch in Schweden ausstellen wird. Die Verbindung zwischen der Mal- und der Kochkunst stellte Matthias Achatz gemäß dem Wunsch von Herman Reichold her. Das Motto „mit Herzenslust“ behandelt überwiegend die Liebe, die in so manchem Bild durch eine Rose dargestellt wird, deshalb sollte die Rose auch in dem 5- Gänge Menü das den Gästen angeboten wurde enthalten sein. Matthias Achatz setzte dies in der Nachspeise durch die Verwendung von Rosenöl um. Nach den Genüssen für den Gaumen, zu denen auch die vorzügliche Weine aus der Buchnerschen Vinothek beitrugen, ging Herman Reichold von Tisch zu Tisch und signierte die Gemälde die im Verlauf der Ausstellung erworben wurden. Auch die eigens für das Menü gestalteten Tischsets, die den Gästen zum Abschluss als Geschenk offeriert wurden signierte der Künstler. Als die Vernissage gegen 23:00 Uhr endete konnte man viele positive Stimmen der Gäste hören. Das Betrachten moderner Kunst mit einem exquisiten Essen zu verbinden scheint eine glänzende Idee zu sein, man kann Brigitte Zettl, Herman Reichold und der Familie Achatz dazu nur gratulieren.    
 
Vernissage Welchenberg
Andreas und Matthias Achatz, Brigitte Zettl und Herman Reichold in der Vinothek vor einigen Bildern des Künstlers.


Vollzug der Wassergesetze

01. März 2016
Einleiten von Entkeimungs-, Enleerungs- und Spülwasser aus der Wasserleitstraße von Hochstetten nach Lauterbach (Baulos BOG 14 B) und vom Hochbehälter Degernbach nach Bogen (Baulos BOG 91).

Bekanntmachung

Antragsunterlagen