Markt Schwarzach, Niederwinkling und Mariaposching, 15. Dezember 2016
Schnelles Internet: Markt Schwarzach, Niederwinkling und Mariaposching wechseln auf die Überholspur

 - Rund 2.400 Haushalte können ab sofort schneller ins Internet
 - Mehr Tempo: mit bis zu 50 MBit/s surfen
 - Jetzt mehr Geschwindigkeit bei der Telekom buchen
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Aufgrund des enormen Ausbaupensums in ganz Bayern hat es zwar leider etwas länger gedauert als ursprünglich eingeplant war; doch nun ist es soweit! Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse im Markt Schwarzach mit den Ortsteilen Albertsried, Hinterhof, Degenberg, Harpfen, Harpfenmühl, Stockach, Etting, Hofmühl und Lindforst, sowie in Niederwinkling in den Ortsteilen Waltendorf, Asbach, Lehel, Seiderau und Hochstetten und in Mariaposching in den Ortsteilen Breitenhausen stehen jetzt zur Verfügung. In der Gemeinde Mariaposching im Ortsteil Hundldorf werden die Anschlüsse aber aufgrund von Verzögerungen, die auf technische Unwägbarkeiten zurückzuführen sind, leider erst Mitte Januar 2017 buchbar sein.

Vom Breitbandausbau in den VG-Gemeinden Markt Schwarzach sowie den Gemeinden Niederwinkling und Mariaposching, der im Rahmen einer vorbildlichen Interkommunalen Zusammenarbeit durchgeführt wurde,  profitieren rund 2.400 Haushalte. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud ist bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s).

Die Bürgermeister Edbauer, Waas und Tremmel bedanken sich insbesondere bei der Bevölkerung – bei allen Bürgerinnen und Bürgern die im Zeitraum der Bauarbeiten teilweise doch Einschränkungen hinnehmen mussten,  für deren Geduld und das Verständnis, die im Rahmen der Bauarbeiten teilweise gefordert waren. Dies sei – so die Bürgermeister - nicht selbstverständlich; doch die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung  hätten stets versucht, Unwägbarkeiten und Probleme schnell und zu verlässig auszuräumen, wenngleich eingeräumt werden müsse, dass dies nicht immer gelang. Deshalb von allen Bürgermeistern der VG SCHWARZACH: EIN GROSSES DANKESCHÖN!

„Langsam war gestern, heute sind wir schnell unterwegs auf der  Datenautobahn“, freut sich der Bürgermeister des Marktes Schwarzach,  Georg Edbauer. „Damit wird das Leben und Arbeiten in den Kommunen noch attraktiver. Wir danken der Telekom für die gute Zusammenarbeit.“

„Das Warten hat sich trotz so mancher Unwägbarkeiten gelohnt. Die schnellen Internetanschlüsse sind jetzt buchbar“, bestätigt Ludwig Waas, Bürgermeister von Niederwinkling. „Hohes Tempo im Internet ist ein Standortvorteil – für die gesamte Gemeinde, aber auch für jede einzelne Immobilie.“

„Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss, auch im ländlichen Bereich, wo erheblicher Nachholbedarf besteht“, pflichtet der Mariaposchinger Bürgermeister Johann Tremmel bei. „Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen.“

„Ab sofort können alle die schnellen Internetanschlüsse online, telefonisch oder im Fachhandel buchen“, sichert Markus Münch, Regionalmanager der Deutschen Telekom zu. „Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamten Kommunen.“

„Die Telekom treibt den VDSL-Ausbau seit Jahren voran, heute kommt mit den Kommunen Markt Schwarzach, Niederwinkling und Mariaposching und deren erschlossenen Ortsteile ein weiteres Stück dazu“, bemerkt Wilhelm Köckeis, Ansprechpartner der Deutschen Telekom Technik GmbH.
Weitere Informationen
Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:
www.telekom.de/schneller
 Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
 Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

Und natürlich beraten die Mitarbeiter in den Telekom Shops, die Fachhändler und die örtlichen Vertriebspartner gerne.

 

 

 
26. Oktober 2016
Aus Alt mach Neu - Kläranlage nach zweijähriger Sanierungszeit wieder offiziell ihrer Bestimmung übergeben

Eine Kläranlage, die bereits über 40 Jahre in vollem Umfang Leistung gebracht hat, gehört nach so langer Zeit, da waren sich Bürgermeister Ludwig Waas und der Gemeinderat einig, auf den neuesten Stand gebracht und einer Generalsanierung mit Kapazitätserweiterung unterzogen. Darauf hin beschloss der Gemeinderat 2014 dies in gründlichster Weise durchführen zu lassen. Nach nun zweijähriger Bauzeit war es kürzlich soweit, dieses Projekt wieder offiziell, auch mit dem kirchlichen Segen, seiner Bestimmung zu übergeben. Dazu waren vergangene Woche alle Partner angefangen von Planern, Behörden- und am Bau beteiligten Firmenvertreter, über Gemeinderat und nicht zuletzt die Mitarbeiter des Bauhofes zu einer Feierstunde eingeladen.
Nach einer totalen Entkernung wurde das bestehende Betriebsgebäude mit neustem Standard hinsichtlich moderner Sanitärräume, technischer Ausstattung zur Überprüfung der Wasseranalyse und einer umfassenden Schaltzentrale versehen. Nachklärbecken, Bewegungsbecken, Rechenanlage und Stauraumkanal sowie die Außenanlagen sind nun wieder auf dem neuesten Stand gebracht.
Bürgermeister Ludwig Waas lobte vor Ort alle am Bau beteiligten Firmen, die Planer und Behörden und vor allem Bauhofleiter Stefan Bugl mit dem Team des Bauhofes, die alle Hand in Hand arbeiteten und so einen reibungs- und lückenlosen Baufortschritt gewährleisteten. Das Bauhofteam habe zwei Jahre einen Kraftakt vollbracht und auch die beteiligten Firmen, waren jederzeit Ansprechpartner bei unvorhergesehenen Situationen gewesen. Ansprechend gestaltete Außenanlagen und ein funktionstüchtiges Klärwerk, mit einer hundertprozentigen Kreislaufklärung dafür nochmals der Dank an alle Beteiligten, so Bürgermeister Waas zu den anwesenden Gästen. Eine Million Euro wurden in die technische Ausrüstung investiert, 100.000 Euro für das Gebäude und 300.000 Euro für die Außenanlagen inklusive der Anliegerstraße. Die Zukunftsperspektive sei der Pumpbetrieb und das Transport gereinigte Abwasser, auf den noch vorhandenen Klärteich kann somit verzichtet werden. Dadurch ergebe sich eine Flächengewinnung und ein geringerer Aufwand für den Unterhalt und eine Überprüfung der Rückstausenkung des Dorfkanals sei ebenfalls gewährleistet. Lobend wandte er sich an Johann Buchmeier und Dr. Jürgen Pettrak von den Städtischen Entwässerungswerken Straubing, dem Verbundpartner in Sachen Betreuung und Überwachung der Anlage. Schon bei der Sanierung habe man sich hier so manchen Tipp geholt und diese Chance nicht entgehen lassen.
Aus Alt mach Neu, so bezeichnete es Dr. Schreff , der leitende Ingenieur beim offiziellen Abschluss der Sanierungsarbeiten. Zusammen mit den Planungsbüros Wasmeier Plattling und EBB Regensburg sowie HIW Straubing war ein reibungsloser Ablauf garantiert. Es mache optisch wieder etwas her und technisch sei optimal aufgerüstet worden. Die Arbeiten seien terminlich und preislich gut gelaufen. Johann Buchmeier von den Entwässerungswerken Straubing habe hier viel Koordinationsarbeit geleistet, lobte Dr. Schreff. Pfarrer Franz Wiesner sagte vor der Segnung der sanierten Anlage, dass Wasser zu den grundsätzlichen Lebensmitteln gehöre. Schon in der Bibel hatten es die Menschen mit Wasser zu tun, das nichts taugte und gereinigt werden musste, um dann ein Wasser zu bekommen, das gesund machte. „Möge diese Anlage ihre Aufgabe zur Reinigung des Wassers erfüllen und segne alle, die sich um Sanierung und Betreuung des Werkes bemühen. Wollen wir die kostbare Gabe der Natur bewahren. Bürgermeister Waas dankte dem Ortsgeistlichen für das Segnen der Anlage. Ein gemeinsamer Inspektionsgang der geladenen Gäste, darunter die Bürgermeisterkollegen aus Schwarzach, Georg Edbauer und Thomas Schuster aus Peradorf, Abteilungsleiter Thomas Kortmann vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, den Vertretern des Städtischen Entwässerungsbetriebs Straubing und den anwesenden Firmenchefs durch die erneuerte Anlage und dem Betriebsgebäude und eine anschließende Einkehr im Hotel „Buchners“ in Niederwinkling beendete die Feierlichkeiten.

Sanierung Kläranlage
Pfarrer Franz Wiesner bei der Segnung der sanierten Anlage

 



18. April 2016
Grosse Investitionen wurden getätigt
Aus den Bürgerversammlungen der Gemeinde Niederwinkling

Niederwinkling:  (ek) Die Bürgerversammlungen der Gemeinde Niederwinkling, die gut besucht waren, fanden im Gasthaus Plank in Waltendorf, im Landgasthof Achatz/Buchner in Welchenberg und im Dorf- und Begegnungszentrum in Niederwinkling statt. Bürgermeister Ludwig Waas erläuterte die getätigten Investitionen im abgelaufenen Jahr.
Die neue VG-Geschäftsstellenleiterin Barbara Mendi berichtete in Welchenberg und Waltendorf und Kämmerer Christian Pfeffer in Niederwinkling über die Arbeiten in der VG-Geschäftsstelle in Schwarzach. Sie betonten, dass sie besonderen Wert auf eine bürgernahe Verwaltung und eine zeitnahe möglichst unbürokratische Bearbeitung der Anfragen und Anträge legen. In der VG-Geschäftstelle wird derzeit ein Organisationsgutachten erstellt und es finden verschiedene Personalumstrukturierungen statt. Desweiteren erläuterten sie aktuelle statistische Zahlen und Daten sowie eine Zusammenfassung über Aufgaben, neue Gesetze und Vorschriften, die auf die Mitgliedsgemeinden zukommen werden. Ausführliche Informationen werden immer im vierteljährlichen Infoblatt der Verwaltungsgemeinschaft bekanntgegeben. Aufgrund von mehreren Vorfällen in letzter Zeit, wurde auf die Anleinpflicht für Hunde verwiesen. Es gab auch Änderungen im Melderecht; Mieterwechsel bedürfen künftig einer Bestätigung, das entsprechende Formular steht zum Download auf der Homepage der Gemeinde zur Verfügung. Im Jahre 2015 gab es in der Gemeinde Nieder-winkling 27 Geburten, 18 Eheschließungen und 13 Sterbefälle. Nach dem neuesten Stand hat die Gemeinde Niederwinkling derzeit 2.571 Einwohner. 65 Baugesuche, hiervon 10 für Firmengebäude wurden genehmigt. Die Gesamtschülerzahl beim Schulverband Niederwinkling-Mariaposching beläuft sich derzeit auf 172 Schüler, hiervon 124 aus Niederwinkling.
Trotz grosser Investitionen in den letzten Jahren ist die Gemeinde Niederwinkling seit zehn Jahren schuldenfrei und die steuerstärkste Gemeinde im Landkreis Straubing-Bogen. Aus den Ausführungen von Bürgermeister Ludwig Waas ging hervor, dass die Gemeinde Nieder-winkling im Haushaltsjahr 2015 einen Rekord-Haushalt aufgestellt hat. Der Gesamthaushalt 2015 belief sich auf 22,7 Millionen Euro; hiervon fielen 11,4 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt und 11,3 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Es errechnete sich eine „Freie Finanzspanne“ in Höhe von 2.644.700 Euro, die für Investitonen zur Verfügung steht. Haupteinnahmequelle ist die Gewerbesteuer, im Haushaltsjahr 2015 wurden 10.148.425 Euro vereinnahmt; hiervon mussten 1.879.392 an Gewerbesteuer-Umlage abgeführt werden, so dass 8.269.033 Euro bei der Gemeinde verblieben. Die Grund-steuereinnahmen (A und B) betrugen 333.516 Euro, der Einkommensteueranteil belief sich auf 1.226.271 Euro und der Umsatzsteueranteil auf 219.674 Euro. Seit dem Jahre 2005 erhält die Gemeinde Niederwinkling keine Schlüsselzuweisungen mehr. Die Abwasserbeseitigung und die Wasserversorgung sind aufgrund gesetzlicher Vorschriften kostendeckend zu führen. Bei der Abwasserbeseitigung ergaben sich Einnahmen in Höhe von 155.500 Euro und Ausgaben in Höhe von 172.000 Euro (derzeitige Einleitungsgebühr 1,20 Euro/Kubik-meter). Derzeit wird eine neue Gebührenkalkulation durchgeführt; mit einer moderaten Gebührenerhöhung ist zu rechnen. Für die Sanierung der Kläranlage, die mit 1,2 Millionen Euro zu Buche schlägt, werden keine Beiträge erhoben. Die Wasserversorgung (derzeitige Verbrauchsgebühr 1,30 Euro/Kubikmeter) ist kostendeckend. Bürgermeister Waas hob die ausgezeichnete Zusammenarbeit der vier gemeindlichen Feuerwehren hervor; für Anschaffungen für die Feuerwehren wurden im letzten Jahr 73.900 Euro ausgegeben. Das Defizit beim Kindergartenbetrieb betrug 231.500 Euro und beim Schulbetrieb 339.304 Euro. Für den Straßen- und Wegeunterhalt wurden 82.700 Euro verausgabt. Die Kreisumlage, die die Gemeinde Niederwinkling an den Landkreis Straubing-Bogen zu entrichten hat, beträgt mittlerweile rund 4.000.000 Millionen Euro.
Dann ging Bürgermeister Ludwig Waas auf die getätigten Investitionen im Jahre 2015 ein. Die Erweiterung der Grundschule um einen Anbau für die Mittagsbetreuung schlug mit Kosten von rund 550.000 Euro zu Buche. Die Ausgaben für die Erweiterung der Tennisan-lage betrugen 156.000 Euro (die genaue Abrechnung steht noch aus). In Welchenberg wurde ein Baugebiet mit vier Bauparzellen erschlossen. Zwei Baugrundstücke sind bereits vergeben, auf einem Baugrundstück wird ein Mehrfamilienhaus im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus errichtet. Die komplette Wasserversorgung wurde grösstenteils erneuert. Für Kinderspielplätze mit Spielgeräten wurden Ausgaben in Höhe von rund 50.000 Euro getätigt. Der Geh- und Radweg von Welchenberg nach Pfelling ist nun endgültig fertiggestellt (Kosten 1.086.000 Euro; Zuschüsse 590.000 Euro). Die Investitionen für Straßensanierungen (Moos-Moosbügel, Seiderau. Lehel, Schulstrasse) betrugen 340.000 Euro und für die Erweiterung der Straßenbeleuchtung 31.000 Euro. Hauptbaumaßnahme ist der Bau des Dorf- und Begegnungszentrums über das Kommunalunternehmen. Rund 12 Millionen Euro sind für diese Maßnahme veranschlagt, die Finanzierung erfolgt grösstenteils über Kredite, die die Gemeinde aus Rücklagen an das Kommunalunternehmen ausreicht. Der erste Bauabschnitt, in dem eine Apotheke, eine Frauenarztpraxis, Praxen für Logopädie, Orthopädie, Fußpflege sowie das Ehrenamtsbüro, Veranstaltungsräume und die Bücherei untergebracht sind, wird am 22. April offiziell eingeweiht. Die Kosten hierfür beliefen sich auf rund 3.900.000 Euro; eine Förderung über das Leader-Programm wurde in Höhe von 870.000 Euro gewährt. Auch der zweite Bauabschnitt (Seniorenbetreuung) ist mittlerweile fertiggestellt. 14 Wohnungen und Räumlichkeiten für Betreutes Wohnen und Tagespflege wurden geschaffen; Kostenpunkt rund 5.000.000 Euro. Der dritte Bauabschnitt (Nahver-sorgung) ist derzeit im Bau; hierfür sind rund 2.500.000 Euro veranschlagt. In einem vierten Bauabschnitt ist ein Mehrfamilienhaus im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus geplant. Auch der Bau der Nahwärmeversorgung mit Kosten in Höhe von rund 1.600.000 Euro ist nun abgeschlossen; 40 Gebäude wurden angeschlossen. In Niederwinkling herrscht auch eine rege Bautätigkeit im privaten Wohnungsbau. Sämtliche Bauparzellen im Baugebiet „Weinberg Süd BA 3“ sind mittlerweile vergeben. Die Gemeinde ist bemüht durch Neuausweisung von Bauland weitere Baumöglichkeiten zu schaffen. Als grösste Investitionen im Jahre 2016 sind vorgesehen: Ausrüstung der Feuerwehren mit Digitalfunk; Sanierung des Fußballplatzes des FC Niederwinkling und der Schulsportanlagen; Ausbau der Breitbandversorgung und der Umbau beziehungsweise die Erweiterung der VG-Geschäftsstelle in Schwarzach. In Waltendorf hat der Hochwasserschutz und der Donauausbau absolute Priorität. Das Anhörungsverfahren wurde bereits eingeleitet, die Belange der Gemeinde Niederwinkling wurden im Planfeststellungsverfahren weitgehend berücksichtigt. Es wurde zugesichert, dass der Polder Sulzbach in die erste Bauphase aufgenommen wird. In Planung ist auch das Kiesabbaugebiet in Alkofen. Waas sagte seitens der Gemeinde Unterstützung beim Neubau des Pfarr- und Jugendheimes zu. Die Gemeindebücherei. Die ehrenamtlich von Gemeinderätin Rita Gilch und ihrem Team betreut wird, erfreue sich reger Nachfrage.


08. April 2016
Kunst und Genuss verknüpft, Pop Art Made in Germany des Künstler Herman Reichold wurde im Restaurant Buchner in Welchenberg perfekt in Szene gesetzt.

Welchenberg. Am Mittwoch und Donnerstag fand auf Initiative der Galerie Brigitte Zettl im Restaurant Buchner eine Vernissage mit Bildern des Künstlers Herman Reichold aus Paderborn statt. Brigitte Zettl, Herman Reichold und die Familie Buchner präsentierten dabei nicht nur die Pop Art Bilder im angemessenen Ambiente, sondern sorgten darüber hinaus noch für einen kulinarischen Hochgenuss der Besucher. Die Vernissage stand unter dem Motto „mit Herzenslust“ die zahlreichen Gäste konnten in der Vinothek, der Mauritiusstube oder dem Restaurant die zum Teil mit kräftigen Farben gestalteten Bilder des erfolgreichen deutschen Pop-Art Künstlers bewundern. Zwischen exklusiven Weinflaschen, historischen Möbeln und modernem Mobiliar kamen aber auch die in schwarz – weiß mit einem roten Farbtupfer oder einem kantigem roten Herz gestalteten Drucke, die sich mit Witz und Ironie mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen, oder die Serie von Sternzeichen Bilder gut zur Geltung. Die ausgestellten Art-Cube (Kunstwürfel) welche dem Betrachter den Eindruck von Tiefe und Drei-Dimensionalität vermitteln, erweckten ebenfalls das Interesse der Besucher. Ein Teil der ausgestellten Werke wird auch in den kommenden Tage noch im Restaurant Buchner zu sehen sein, anschließend sind die Bilder und Drucke in der Galerie Zettl in Oberlindhart bei Mallersdorf / Pfaffenberg zu bewundern bzw. zu erwerben. Der Künstler, der durch seine klaren und kantigen Linien besticht, arbeitet überwiegend mit Acrylfarben auf Leinwand, aber auch Geclee – Drucke in limitierter Auflage zählen zu den Werken des international bekannten Malers, der in diesem Jahr noch in Schweden ausstellen wird. Die Verbindung zwischen der Mal- und der Kochkunst stellte Matthias Achatz gemäß dem Wunsch von Herman Reichold her. Das Motto „mit Herzenslust“ behandelt überwiegend die Liebe, die in so manchem Bild durch eine Rose dargestellt wird, deshalb sollte die Rose auch in dem 5- Gänge Menü das den Gästen angeboten wurde enthalten sein. Matthias Achatz setzte dies in der Nachspeise durch die Verwendung von Rosenöl um. Nach den Genüssen für den Gaumen, zu denen auch die vorzügliche Weine aus der Buchnerschen Vinothek beitrugen, ging Herman Reichold von Tisch zu Tisch und signierte die Gemälde die im Verlauf der Ausstellung erworben wurden. Auch die eigens für das Menü gestalteten Tischsets, die den Gästen zum Abschluss als Geschenk offeriert wurden signierte der Künstler. Als die Vernissage gegen 23:00 Uhr endete konnte man viele positive Stimmen der Gäste hören. Das Betrachten moderner Kunst mit einem exquisiten Essen zu verbinden scheint eine glänzende Idee zu sein, man kann Brigitte Zettl, Herman Reichold und der Familie Achatz dazu nur gratulieren.    
 
Vernissage Welchenberg
Andreas und Matthias Achatz, Brigitte Zettl und Herman Reichold in der Vinothek vor einigen Bildern des Künstlers.


Vollzug der Wassergesetze

01. März 2016
Einleiten von Entkeimungs-, Enleerungs- und Spülwasser aus der Wasserleitstraße von Hochstetten nach Lauterbach (Baulos BOG 14 B) und vom Hochbehälter Degernbach nach Bogen (Baulos BOG 91).

Bekanntmachung

Antragsunterlagen

 


 

VDSL jetzt auch für Niederwinkling

19. Juni 2015

 

In großen Bereichen der Gemeinde Niederwinkling ist ab sofort schnelles Surfen im Internet möglich, denn die Telekom hat das Tempo in ihren Leitungen auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde erhöht.. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig funktionieren. Rund 250 Haushalte z.B. in Hagengrub, Lauterbach, Moos, Am Schaidweg,  Am Schmiedacker, in der Bayerwaldstraße, Bajuwarenstraße, Bergstraße, Bernrieder Straße, Deggendorfer Straße, Fellingerstraße, Freymannstraße, Handwerkerstraße, Hauptstraße, Kirchfeldstraße, Lerchenfeldstraße, im Schloßbergweg, im Schusterbergweg, in der Schulstraße, St.-Florian-Straße, St.-Mauritius-Straße, Winchilowstraße und noch einigen weiteren können nun per VDSL-Verbindung ins Internet (ganz oder in Teilen) gehen. Während ein DSL-Anschluss nur eine Übertragungsrate bis zu 16 Megabit pro Sekunde (MBit/s) ermöglicht, sind mit VDSL derzeit Übertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen möglich.. Jeder kann die Geschwindigkeit im Internet auf der Telekom-Seite prüfen unter

www.telekom.de/verfuegbarkeit

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Ständige Weiterentwicklung der Gemeinde
Aus der Bürgerversammlung – Grosse Investitionen im Gemeindebereich

 

 

20. April 2015
Niederwinkling:  (ek)  Am Freitagabend fand im Gasthaus „Heinerl“ die Bürgerversammlung der Gemeinde Niederwinkling statt, die gut besucht war. VG-Geschäftsstellenleiter Werner Reindlmeier berichtete über die umfangreiche Tätigkeit der Verwaltung, Kämmerer Christian Pfeffer durchleuchtete die finanzielle Lage der Gemeinde, die sich sehr positiv darstellte und Bürgermeister Ludwig Waas ging auf die grössten Investitonen der Gemeinde ein.

Sehr ausführlich erläuterte VG-Geschäftsstellenleiter Werner Reindlmeier die umfangreiche Verwaltungsarbeit der VG-Geschäftsstelle. Insgesamt 90 Sitzungen der vier VG-Mitgliedsgemeinden fanden statt, die abgearbeitet werden mussten. Im Standesamt gibt es ab dem Jahre 2014 nur mehr digitale Unterlagen. Im abgelaufenen Jahr waren in Niederwinkling 27 Geburten, 18 Eheschließungen und 26 Sterbefälle zu beurkunden. Niederwinkling hat nach der neuesten Erfassung 2.546 Einwohner. Im Jahre 2014 wurden 76 Baugesuche in Niederwinkling eingereicht. Der Schulverband Schwarzach hat insgesamt 289 Schüler,
davon 59 aus Niederwinkling und der Schulverband Niederwinkling-Mariaposching 172 Schüler, davon 124 aus Niederwinkling.

Dann erfolgte der Finanzbericht durch Kämmerer Christian Pfeffer. Mit einem Haushaltsvolumen von über 22 Millionen Euro hat die Gemeinde Niederwinkling im Haushaltsjahr 2014 einen Rekord-Haushalt aufgestellt; wobei sich eine „Freie Finanzspanne“ von 2.222.600 Euro errechnete. Die Gewerbesteuereinnahmen betrugen rund 9.000.000 Euro, wobei rund 2.000.000 Euro Gewerbesteuerumlage abgeführt werden musste, sodass noch rund 7.000.000 Euro bei der Gemeinde verblieben. Der Einkommensteueranteil belief sich auf 1.100.000 Euro. Die schuldenfreie Gemeinde Niederwinkling liegt bei der Steuerkraft bayernweit auf dem elften Platz und niederbayernweit auf dem zweiten Platz. Aufgrund der guten finanziellen Lage leistet es sich die Gemeinde das Freibad und die Bücherei gebührenfrei zu betreiben. Der Aufwand für den Kindergarten- und Schulbetrieb beträgt rund 600.000 Euro jährlich. 5,8 Millionen Euro reichte die Gemeinde an Darlehen an das Kommunalunternehmen aus. Die Kreisumlage belief sich auf rund 4.000.000 Euro.

Bürgermeister Ludwig Waas erläuterte dann die grössten Investitionen. Mit der Fertigstellung des Geh- und Radweges von Welchenberg nach Pfelling, der gemeinsam mit der Stadt Bogen realisiert wurde,  ging ein langgehegter Wunsch der Gemeinde in Erfüllung. Hierfür fielen Kosten von rund 900.000 Euro an, die mit 490.000 Euro bezuschusst wurden. Auch ein kleines Baugebiet konnte in Welchenberg ausgewiesen werden. Die Ortschaft Niederwinkling wird durch den Bau eines Hotels auf einem Areal von 2.600 Quadratmeter aufgewertet. Im Ortsteil Waltendorf genießt der Hochwasserschutz und die Abarbeitung des Planfeststellungsverfahrens zum Donauausbau höchste Priorität. Für die Lagerung der Heizöltanks wurden Leitlinien erstellt; desweiteren erfolgte die Feststellung des Überschwemmungsgebietes. Ein Hochwasser-Risiko-Management, ein sogenannter Alarmplan, wurde erstellt. Ein grosses Lob sprach Bürgermeister Ludwig Waas den vier gemeindlichen Feuerwehren für ihre stetige Einsatzbereitschaft aus. Demnächst wird die Bundesautobahn A 3 saniert und eine zusätzliche LKW-Ausfahrt in der Bernrieder Strasse geschaffen; hierdurch wird es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen während der

 

Bauphase im Gemeindebereich kommen. In Planung ist der Ausbau der Fellinger Strasse und das Nahwärmenetz ist nahezu fertiggestellt. Die Feinschichten in der Winchilo- und Schulstrasse werden noch angebracht. Sehr fortschrittlich hat die Gemeinde bei der Breitbandversorgung gehandelt. Bei jedem Hausanschluss wird eine Glasfaserleitung mitverlegt. 200.000 Euro wurden hierfür investiert und die Ausschreibung durchgeführt. Eine Umrüstung auf 50 Mbit`s ist bereits erfolgt; ein Ausbau auf 100 Mbit`s ist geplant. Auch eine optimale Versorgung im Aussenbereich wird gewährleistet. Mit einem Kostenaufwand von rund 370.000 Euro wurde eine Mittagsbetreuung an das Grundschulgebäude angebaut; die Bezuschussung betrug vierzig Prozent. Der vollbelegte Kindergarten mit Kinderkrippe hat sich mittlerweile zu einem Vorzeigeprojekt entwickelt. Für die Komplettsanierung der Kläranlage fallen voraussichtlich Kosten von 1.000.000 Euro an; Beiträge hierfür werden nicht erhoben. Im „Baugebiet-Weinberg-Süd“ wurden 75 Bauparzellen zur Verfügung gestellt. Die Nachfrage ist enorm und so wurden vom Gemeinderat Richtlinien für die Vergabe der Baugrundstücke aufgestellt. Bevorzugt werden Bauwerber mit Selbsteinzug und solche, die ihren Wohnsitz oder ihre Arbeitsstelle in der Gemeinde Niederwinkling haben. Auch im Industrieund Gewerbebereich hat die Gemeinde Niederwinkling eine stetige Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen. Mehrere ortsansässige Firmen erweitern ihren Betrieb; über zweitausend Arbeitsplätze sind mittlerweile vor Ort. Das grösste Projekt ist der Bau eines Ortszentrums auf dem ehemaligen Molkereigelände (Investitionsrahmen rund 10 Millionen Euro); hierfür wurde ein Kommunalunternehmen gegründet. Der erste Bauabschnitt, der über das Leaderprogramm gefördert wurde, steht kurz vor der Fertigstellung. Die Ansiedlung einer Apotheke ist gelungen. Desweiteren befinden sich in dem Bau die Bücherei, das Ehrenamtsbüro sowie ein Saal für kulturelle Veranstaltungen (Theater etc.). Eine Doppel-Arztpraxis wird noch ausgebaut. Auch der zweite Bauabschnitt „Seniorenbetreuung“ schreitet zügig voran und

 

befindet sich im Kostenrahmen. Der dritte Bauabschnitt „Nahversorgung“ wird demnächst in Angriff genommen. Mit den Worten, dass in Niederwinkling eine hervorragende „Infrastruktur“ herrscht schloss Bürgermeister Ludwig Waas seinen Bericht. Eine Bürgerdiskussion über verschiedenste Themen schloss sich an.

 


 

 

 

 

 

 

Gute Infrastruktur in Welchenberg
Aus der Bürgerversammlung – Grosse Investitionen wurden getätigt

 

 

 

 

14. April 2015
Welchenberg: (ek) Voll besetzt war am Dienstagabend der Gemeinschaftsraum des Feuerwehrgerätehauses bei der Bürgerversammlung. VG-Geschäftsstellenleiter Werner Reindlmeier berichtete über die umfangreiche Tätigkeit der Verwaltung und die finanzielle Lage der Gemeinde, die sich sehr positiv darstellte. Bürgermeister Ludwig Waas legte die grössten Investitonen der Gemeinde dar, insbesondere auch für den Ortsteil Welchenberg.

Über die umfangreiche Verwaltungstätigkeit der VG-Geschäftsstelle berichtete Geschäftsstellenleiter Werner Reindlmeier. Wichtige Beschlüsse und Mitteilungen erhalten die Bürger stets durch das monatliche Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzach. Die monatlichen Sprechtage des VDK-Sozialverbandes im Bürgerhaus in Niederwinkling werden gut angenommen; hierfür ist keine Terminvereinbarung notwendig. Ferner verwies Reindlmeier darauf, dass ein neuer Müllabfuhrplan in Kraft tritt. Der Bericht über die finanzielle Lage der Gemeinde stellt sich sehr positiv dar, so seine Worte. Niederwinkling mit einem Realsteueraufkommen im Jahre 2014 von rund 9,2 Millionen Euro ist eine sehr steuerstarke Gemeinde, was sich auch auf die Kreisumlage (im Jahre 2014 knapp vier Millionen Euro) auswirkt. Seit Jahren bekommt die schuldenfreie Gemeinde Niederwinkling keine Schlüsselzuweisungen mehr. Die Abwasser- und Wassergebühren sind derzeit kostendeckend und seit dem Jahre 2010 unverändert. Es ist nicht vorgesehen, für die Sanierung der Kläranlage, die rund 1.000.000 Euro kostet, Beiträge zu erheben. Die jährlichen Kosten für die Ausstattung der vier gemeindlichen Feuerwehren beliefen sich auf
84.000 Euro.

Bürgermeister Ludwig Waas dankte bei seinen Ausführungen den gemeindlichen Feuerwehren für ihren vorbildlichen Einsatz und allen Ehrenamtlichen in den Vereinen, die grossartige Arbeit zum Wohle der Bevölkerung leisten. Durch den Anbau einer Mittagsbetreuung an die Grundschule (Kostenaufwand rund 400.000 Euro) ist eine optimale Mittagsbetreuung für Schule und Kindergarten gewährleistet. Die Fertigstellung der Tennisanlagen kostete 160.000 Euro. Auch für die Breitbandversorgung im Ortsteil Welchenberg wurden gute Vorarbeiten geleistet. Fünfhundert Meter ausserhalb der Ortschaft wird ein Funkmasten installiert, um auch optimale Handy-Verbindungen zu gewährleisten. Der Bau der Hofzufahrten, die über das Amt für Ländliche Entwicklung abgewickelt wurden, steht vor dem Abschluss. Die Dorferneuerung hat sich auf betreffend Hochwasserfreilegung für Welchenberg sehr positiv gestaltet. Endlich kann auch in Welchenberg ein kleines Baugebiet mit vier Bauparzellen ausgewiesen werden; Interessenten sind bereits vorhanden. In Niederwinkling errichtet der Landgasthof Buchner ein Hotel; mit dem Bau wird demnächst begonnen. Zug um Zug wurden in Welchenberg auch die Wasserleitungen erneuert. Die Kosten für die Hausanschlüsse, die von den Grundstücksbesitzern zu tragen sind, müssen noch abgerechnet werden. Die „Moosbügelverbindungsstrasse“, die vorallem dem landwirtschaftlichem Verkehr dient, wird in diesem Jahr erneuert. Durch den neu gestalteten Dorfplatz mit Gemeinschaftshaus ist in Welchenberg eine gute Infrastruktur vorhanden, so die Worte von Bürgermeister Ludwig Waas. Auch das neue Schützenheim für die Hubertusschützen passt hervorragend in das Ortsbild. Sehr erfreulich sei auch, dass endlich der Gehund Radweg von Welchenberg nach Pfelling, im Verbund mit der Stadt Bogen, fertiggestellt werden konnte. Ein Wasserrechtsverfahren musste abgewickelt werden. Die Kosten für den Geh- und Radweg beliefen sich auf rund 900.000 Euro (Zuschuss 490.000 Euro). Allen Grundstücksbesitzern, die zur Verwirklichung des Projekts ihren Beitrag geleistet haben, sprach der Bürgermeister seinen Dank aus. Die noch ausständigen Vermessungen wurden seitens der Gemeinde beantragt und werden demnächst abgewickelt. Schließlich bedankte sich der Bürgermeister noch bei den Kirchenverwaltungen für die harmonische Zusammenarbeit.

Bei der Bürgerdiskussion wurden folgende Themen angesprochen: Kiesabbaugebiet Waltendorf;.verkehrsrechtliche Anordnungen, Neubaugebiet Welchenberg, Wasserversorgung und die Anlegung eines Brunnens für die Löschwasserversorgung.